Batterie-Pass kommt: Nachweis von Rohstoff-Herkunft bis Recycling
Batterien in Elektroautos sollen einen komplett transparenten Lebenszyklus bekommen. Dadurch sollen die Rohstoff-Herkünfte für den Verbraucher klarer und das Recycling der Stromspeicher nach ihrem Lebensende sichergestellt werden.
Der so genannte Batterie-Pass soll auf EU-Ebene verpflichtend eingeführt werden. Ein Pilotprojekt wird in Deutschland durchgeführt, hier beteiligen sich auch Autohersteller wie Audi und BMW. Auf politischer Ebene wird das Projekt von Michael Kellner (Grüne), Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, beaufsichtigt.
In dem Batterie-Pass soll beispielsweise vermerkt sein, woher die wichtigen Rohstoffe wie Kobalt und Lithium ursprünglich stammen. Die Transparenz soll hier dafür sorgen, dass die Akku-Hersteller nicht in einem undurchsichtigen Raum agieren und bereits durch die möglichen Blicke der Öffentlichkeit stärker versuchen, bei weniger problematischen Quellen einzukaufen. Immerhin ist es ein wesentlicher Kritikpunkt, unter anderem am Kobalt, dass dieses oft unter menschenrechtsverletzenden Umständen abgebaut wird - auch wenn der wachsende Bedarf hier längst zu einer stetigen Industrialisierung und Professionalisierung führt.
Die gespeicherten Informationen über die Belastung des Akkus im Betrieb soll zudem dazu führen, dass später das Recycling-Unternehmen direkt wichtige Informationen für seine Arbeit bekommt. Hier kann dann beispielsweise entschieden werden, ob es sinnvoller ist, die Auto-Batterie direkt in ihre einzelnen Materialien aufzuspalten oder ob ein zweites Leben als Speicher in anderen Bereichen möglich und sinnvoll ist.
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In dem Batterie-Pass soll beispielsweise vermerkt sein, woher die wichtigen Rohstoffe wie Kobalt und Lithium ursprünglich stammen. Die Transparenz soll hier dafür sorgen, dass die Akku-Hersteller nicht in einem undurchsichtigen Raum agieren und bereits durch die möglichen Blicke der Öffentlichkeit stärker versuchen, bei weniger problematischen Quellen einzukaufen. Immerhin ist es ein wesentlicher Kritikpunkt, unter anderem am Kobalt, dass dieses oft unter menschenrechtsverletzenden Umständen abgebaut wird - auch wenn der wachsende Bedarf hier längst zu einer stetigen Industrialisierung und Professionalisierung führt.
Bis ans Ende
Die Herkunfts-Informationen sollen dann zusammen mit Daten über den CO2-Fußabdruck bei der Produktion und die Nutzung in einem zentralen digitalen Dokument vorgehalten werden. Welche Daten genau in welcher Form gespeichert werden, soll im Zuge des Pilotprojektes erarbeitet werden. Hier gilt es auch zu klären, wie sichergestellt wird, dass die Hersteller beispielsweise korrekte Herkunfts-Nachweise bereitstellen.Die gespeicherten Informationen über die Belastung des Akkus im Betrieb soll zudem dazu führen, dass später das Recycling-Unternehmen direkt wichtige Informationen für seine Arbeit bekommt. Hier kann dann beispielsweise entschieden werden, ob es sinnvoller ist, die Auto-Batterie direkt in ihre einzelnen Materialien aufzuspalten oder ob ein zweites Leben als Speicher in anderen Bereichen möglich und sinnvoll ist.
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