Microsoft baut großes Recycling-Zentrum für tausende alter Server
Microsoft hat in seinen ersten Versuchen offensichtlich gute Erfahrungen mit dem Recycling der zahlreichen Server aus seinen Datenzentren gemacht. Jetzt soll ein großes Zentrum eingerichtet werden, das sich ausschließlich um diese Arbeit kümmert.
Aufgebaut wird das Recycling-Zentrum in Quincy in Microsofts Heimatstaat Washington. Auf fast 2000 Quadratmetern sollen dort Techniker und andere Beschäftigte dafür sorgen, dass ausgediente Server aus den Datenzentren des Konzerns entweder aufbereitet oder auseinandergebaut und weiteren Verwendungszwecken zugeführt werden. Das berichtet das lokale Wirtschaftsmagazin Pudget Sound Business Journal.
Die benötigten Genehmigungsprozesse vor Ort sind bereits im Mai abgeschlossen worden, so dass nun mit dem Aufbau der Anlage begonnen werden kann. Dabei schöpft Microsoft aus den Erfahrungen eines Pilotprojektes in den Niederlanden, wo man im Jahr 2020 begann, alte Hardware in einem Circular Center aufzubereiten. Microsoft hat sich hier das Ziel gesetzt, bis 2025 mindestens 90 Prozent der Cloud Computing-Hardware nicht mehr als Elektroschrott enden zu lassen.
Allerdings lassen sich längst nicht alle Server auf diese Weise einem zweiten Leben zuführen - denn die gigantischen Datenzentren der großen Cloud-Anbieter bringen ausgemusterte Geräte in großer Zahl hervor. Daher werden die anderen Rechner auseinandergenommen. Einige Komponenten landen dann ebenfalls als Zweitverwertung bei Elektronik-Herstellern, was sich gar nicht mehr anders nutzen lässt, wird dem Rohstoff-Recycling zugeführt.
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Microsoft versucht zukünftig fast alle Server ins Recycling zu bringen
Die benötigten Genehmigungsprozesse vor Ort sind bereits im Mai abgeschlossen worden, so dass nun mit dem Aufbau der Anlage begonnen werden kann. Dabei schöpft Microsoft aus den Erfahrungen eines Pilotprojektes in den Niederlanden, wo man im Jahr 2020 begann, alte Hardware in einem Circular Center aufzubereiten. Microsoft hat sich hier das Ziel gesetzt, bis 2025 mindestens 90 Prozent der Cloud Computing-Hardware nicht mehr als Elektroschrott enden zu lassen.
Mal Spende, mal Rohstoff
Der bessere Teil der Server, die für einen weiteren Betrieb in einem High End-Datenzentrum nicht mehr geeignet sind, wird als gesamtes System aufbereitet. Hier werden dann Daten gelöscht und eventuell defekte Teile getauscht. Anschließend stellt Microsoft diese Geräte günstig oder als Spende für Bildungseinrichtungen oder gemeinnützige Zwecke zur Verfügung.Allerdings lassen sich längst nicht alle Server auf diese Weise einem zweiten Leben zuführen - denn die gigantischen Datenzentren der großen Cloud-Anbieter bringen ausgemusterte Geräte in großer Zahl hervor. Daher werden die anderen Rechner auseinandergenommen. Einige Komponenten landen dann ebenfalls als Zweitverwertung bei Elektronik-Herstellern, was sich gar nicht mehr anders nutzen lässt, wird dem Rohstoff-Recycling zugeführt.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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