Corona geht weiter: Foxconn muss zwei Werke in China stilllegen
Die Verschärfung der Corona-Lage in China macht es immer wahrscheinlicher, dass man auch hierzulande bald wieder mit Engpässen bei verschiedenen Produkten rechnen muss. Jetzt macht auch noch Foxconn vorübergehend zwei Werke dicht.
Schon seit Tagen führen Lockdowns dazu, dass zahlreiche Handelsschiffe vor Shanghai auf Rede liegen und nicht abgefertigt werden können. Der Welthandel wird davon natürlich berührt - immerhin handelt es sich hier um einen der wichtigsten Umschlagplätze zwischen den großen Produktionsanlagen in China und dem Rest der Welt.
Doch nicht nur die Logistik, sondern zunehmend auch die Fertigung selbst ist betroffen. Das zeigt sich beispielsweise an der Schließung gleich zweier großer Werke des Auftragsherstellers Foxconn. So wird beispielsweise die Fabrik Foxconn Interconnect Technology in Kunshan geschlossen, in der verschiedene Komponenten für die integrierte Elektronik verschiedener Produkte gefertigt werden.
Foxconn versucht die Lage derzeit herunterzuspielen. Die Fertigung aus den Betrieben soll überwiegend in andere Fabriken des Konzerns verlagert worden sein. Außerdem seien auch noch Lagerbestände vorhanden, so dass die Verfügbarkeit der Komponenten bei der Endmontage wichtiger Produkte nicht zum Problem werden dürfte. Wie lange Foxconn trotz dessen auf die Werke verzichten kann, muss sich zeigen. Klar ist allerdings, dass insbesondere die Fertigung von iPhones nicht betroffen sein wird, da in den Apple-Geräten keine Komponenten aus den geschlossenen Produktionseinrichtungen verbaut werden.
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Doch nicht nur die Logistik, sondern zunehmend auch die Fertigung selbst ist betroffen. Das zeigt sich beispielsweise an der Schließung gleich zweier großer Werke des Auftragsherstellers Foxconn. So wird beispielsweise die Fabrik Foxconn Interconnect Technology in Kunshan geschlossen, in der verschiedene Komponenten für die integrierte Elektronik verschiedener Produkte gefertigt werden.
Apple nicht betroffen
Die Schließung erfolgte auf Anordnung der lokalen Behörden, nachdem es in der Belegschaft zu Corona-Infektionen gekommen war. Wie lange die Werke nun stillstehen werden ist noch unklar. Dies dürfte auch von der generellen Entwicklung in der Region abhängen, die seit Ende März weitgehend abgeriegelt ist, um die Ausbreitung der Corona-Ausbrüche einzudämmen.Foxconn versucht die Lage derzeit herunterzuspielen. Die Fertigung aus den Betrieben soll überwiegend in andere Fabriken des Konzerns verlagert worden sein. Außerdem seien auch noch Lagerbestände vorhanden, so dass die Verfügbarkeit der Komponenten bei der Endmontage wichtiger Produkte nicht zum Problem werden dürfte. Wie lange Foxconn trotz dessen auf die Werke verzichten kann, muss sich zeigen. Klar ist allerdings, dass insbesondere die Fertigung von iPhones nicht betroffen sein wird, da in den Apple-Geräten keine Komponenten aus den geschlossenen Produktionseinrichtungen verbaut werden.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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