iPhone City: Closed-Loop-Lockdown im größten Smartphone-Werk endet
Die Mitarbeiter des weltweit größten Smartphone-Werks in der chinesischen Stadt Zhengzhou, das seit fast zwei Monaten im Zuge der Lockdown-Maßnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus in einem sogenannten "Closed Loop" arbeitete, dürfen den Standort jetzt endlich wieder auf reguläre Weise verlassen.
Das Foxconn-Werk in Zhengzhou war in den letzten Wochen immer wieder in den Schlagzeilen. Der Standort, an dem normalerweise bis zu 300.000 Mitarbeiter gigantische Stückzahlen des Apple iPhone fertigen, war unter anderem Schauplatz von umfangreichen Protesten der Mitarbeiter, die letztlich auch in Gewalt umschlugen. Zuvor hatten tausende Mitarbeiter das Werk fluchtartig verlassen, weil die Lockdown-Maßnahmen zu unerträglichen Lebensbedingungen geführt hatten.
Unter einem Closed Loop versteht man ein System, bei dem ein Produktionsstandort im Grunde vollständig isoliert wird. Die Mitarbeiter können das Werk in einem solchen Fall nicht mehr verlassen, sondern müssen auf dem Gelände übernachten und letztlich ihre gesamte Zeit dort verbringen. Nur die für die Produktion benötigten Güter, Bauteile und die für den täglichen Bedarf benötigten Dinge und Lebensmittel für die Versorgung der Mitarbeiter werden von außen angeliefert.
Die Mitarbeiter und alle anderen Menschen auf dem jeweiligen Werksgelände sind dort praktisch eingesperrt. Dieser Ansatz wurde in den letzten Monaten auch an diversen anderen Standorten von Unternehmen aus dem Bereich der Elektronikfertigung in China immer wieder angewendet. Auf diese Weise konnte die Produktion vielerorts trotz der drastischen Lockdown-Maßnahmen aufrecht erhalten werden.
Siehe auch:
Normales Pendel der Mitarbeiter wieder möglich
Wie das Portal Technode unter Berufung auf Angaben aus dem offiziellen WeChat-Kanal von Foxconn berichtet, wird das "Closed Loop"-System in dem auch als iPhone City bekannten Smartphone-Werk in Zhengzhou jetzt beendet. Damit können die Mitarbeiter das Werk jetzt wieder mit den sonst üblichen Shuttle-Bussen und auf anderen Wegen ganz normal verlassen und müssen die Nächte nicht mehr auf dem Gelände verbringen.Unter einem Closed Loop versteht man ein System, bei dem ein Produktionsstandort im Grunde vollständig isoliert wird. Die Mitarbeiter können das Werk in einem solchen Fall nicht mehr verlassen, sondern müssen auf dem Gelände übernachten und letztlich ihre gesamte Zeit dort verbringen. Nur die für die Produktion benötigten Güter, Bauteile und die für den täglichen Bedarf benötigten Dinge und Lebensmittel für die Versorgung der Mitarbeiter werden von außen angeliefert.
Die Mitarbeiter und alle anderen Menschen auf dem jeweiligen Werksgelände sind dort praktisch eingesperrt. Dieser Ansatz wurde in den letzten Monaten auch an diversen anderen Standorten von Unternehmen aus dem Bereich der Elektronikfertigung in China immer wieder angewendet. Auf diese Weise konnte die Produktion vielerorts trotz der drastischen Lockdown-Maßnahmen aufrecht erhalten werden.
Siehe auch:
- Apple beschleunigt seinen Abschied von chinesischen Foxconn-Werken
- Foxconn will Belegschaft für iPhone-Fertigung in Indien vervierfachen
- Corona-Exodus gefährdet iPhone-Produktion: Foxconn erhöht Löhne
- Erpressung-Software legt Foxconn-Fabrik in Mexiko lahm
- Corona geht weiter: Foxconn muss zwei Werke in China stilllegen
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