Neuer "Remote Fun" RAT-Trojaner Borat:
Opfer haben nichts zu lachen
Nutzer, die von dem neuen Remote-Access-Trojaner namens "Borat" betroffen sind, bleibt das Lachen sicherlich im Halse stecken. Die Hinterleute des Trojaners werben allerdings mit "Remote Fun" und haben sich daher den Namen der bekannten Kunstfigur des britischen Komikers Sacha Baron Cohen geliehen.
Remote Fun bedeutet in diesem Fall: Die Hacker werben damit, dass sie für Spaß mit den gehackten Systemen sorgen, indem per Fernzugriff verschiedene Aktionen ausgeführt werden, die ihre Opfer zum Verzweifeln bringen. Dazu gehört, dass der Trojaner angeschlossenen Monitore an- und ausschaltet, optische Laufwerke öffnet und schließt und Systemelemente wie Taskbar, Uhr, Explorer uvm. versteckt. Für die Hacker mag das lustig sein, für die Betroffenen natürlich nicht. Der Trojaner Borat hat aber noch eine Reihe von anderen Fähigkeiten.
Borat kann den Ton eines Rechners aus der Ferne aufzeichnen, indem es dessen Mikrofon kompromittiert, Webcam-Aufnahmen macht und enthält außerdem eine Reihe von Fernsteuerungsoptionen: Entführung einer Maus oder Tastatur, Bildschirmaufnahmen, Eingriffe in die Systemeinstellungen sowie das Stehlen und Löschen von Dateien. Nach Angaben der Cybersecurity-Forscher wird der Trojaner in Untergrundforen zum Verkauf an Cyberkriminelle angeboten. Über die Verbreitung ist noch nicht viel bekannt geworden.
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Bösartiger Dreierpack Schadcode
Laut den Experten von Cyble Research Labs, die den Trojaner analysiert haben, begnügt sich die neue Bedrohung nicht mit Standard-Fernzugriffsfunktionen, sondern enthält darüber hinaus auch Spyware- und Ransomware-Funktionen. Borat ist also ein gefährliches Dreierpack an Schadsoftware. Die Fähigkeiten der Malware sind umfangreich und umfassen einen Keylogger, eine Ransomware-Verschlüsselungs- und -Entschlüsselungskomponente - sowie die Möglichkeit für Benutzer, ihre eigenen Lösegeldforderungen zu erstellen - und eine optionale Distributed-Denial-of-Service-Funktion (DDoS) zur "Unterbrechung des normalen Datenverkehrs eines Zielservers", so Cyble.Borat kann den Ton eines Rechners aus der Ferne aufzeichnen, indem es dessen Mikrofon kompromittiert, Webcam-Aufnahmen macht und enthält außerdem eine Reihe von Fernsteuerungsoptionen: Entführung einer Maus oder Tastatur, Bildschirmaufnahmen, Eingriffe in die Systemeinstellungen sowie das Stehlen und Löschen von Dateien. Nach Angaben der Cybersecurity-Forscher wird der Trojaner in Untergrundforen zum Verkauf an Cyberkriminelle angeboten. Über die Verbreitung ist noch nicht viel bekannt geworden.
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