Nothing Phone (1): OnePlus-Gründer kündigt erstes Smartphone an
Die frisch gegründete Firma Nothing will da weitermachen, wo OnePlus vor Jahren aufgehört hat: im Sommer will man erstmals ein eigenes Smartphone auf den Markt bringen. Das Nothing Phone (1) soll ein minimalistisches Betriebssystem und einen Snapdragon-SoC bieten.
Mancher hatte heute anlässlich des von Nothing angekündigten Events mit einer großen Produktankündigung gerechnet. Stattdessen bediente sich Nothing der auch schon von OnePlus einst verfolgten Taktik, seine Produkte häppchenweise anzukündigen. Angesichts des Umstands, dass Nothing vom früheren OnePlus-Gründer Carl Pei angeführt wird, überrascht diese Taktik wohl wenig.
Nothing zeigte seinen Launcher...
...mit extrem einfachen Design
Die Oberfläche soll vor allem schnell reagieren, mit wenig Animationen auskommen. Konkret ist davon die Rede, Android auf essentielle Dinge zu reduzieren, Anscheinend will man also wie schon bei den Nothing Earbuds (1) auf ein einfaches, aber ansprechendes und doch stark reduziertes Design setzen. Funktionell und optisch dürfte sich Nothing OS also stark auf das beschränken, was Android von Haus aus liefert und lediglich einen eigenen Anstrich bieten, der sich zum Großteil auf den Launcher beschränkt.
Auch das Always-on-Display und der...
...Lockscreen sehen spartanisch aus
In Sachen Design dürfte einiges geboten werden, denn Nothing hat eine Reihe erfahrener Gestalter an Bord geholt, darunter frühere Mitarbeiter von Dyson und das Team von Teenage Engineering, einem der weltweit bekanntesten Studios für Industriedesign. Allerdings soll es künftig angeblich nicht einfach nur um Smartphones gehen. Stattdessen will Pei aus Nothing einen Anbieter ähnlich Apple oder Xiaomi entstehen lassen.
Es geht also darum, sowohl ein ganzes Ökosystem aus Hard- und Software zu schaffen, bei dem man möglichst viel Kontrolle innehat, gleichzeitig aber auch externe Partner an Bord zu holen, die ihre Produkte beisteuern sollen, um sie unter dem Dach von Nothing zu vermarkten. Inwiefern Nothing tatsächlich Chancen haben wird, mit den beiden großen Konkurrenten in einen Wettbewerb zu treten, bleibt abzuwarten. Erst einmal steht der Launch des Nothing Phone (1) im Sommer an.
Hoher Anspruch an Design von Hardware und Software
Was man heute zeigte, war zunächst vor allem das Betriebssystem. Das sogenannte Nothing OS basiert natürlich auf Android und soll sehr minimalistisch gestaltet sein. Nothing setzt einmal mehr auf sein Konzept, Beschriftungen und Symbole aus einzelnen Pixeln oder Punkten zusammenzusetzen. Gleichzeitig will man mit einem ebenso minimalistischen Farbkonzept an den Start gehen und vor allem auf Schwarz, Weiß, Grau und Rot setzen.
Nothing zeigte seinen Launcher...
...mit extrem einfachen Design
Die Oberfläche soll vor allem schnell reagieren, mit wenig Animationen auskommen. Konkret ist davon die Rede, Android auf essentielle Dinge zu reduzieren, Anscheinend will man also wie schon bei den Nothing Earbuds (1) auf ein einfaches, aber ansprechendes und doch stark reduziertes Design setzen. Funktionell und optisch dürfte sich Nothing OS also stark auf das beschränken, was Android von Haus aus liefert und lediglich einen eigenen Anstrich bieten, der sich zum Großteil auf den Launcher beschränkt.
Auch das Always-on-Display und der...
...Lockscreen sehen spartanisch aus
Neuer Qualcomm-SoC als Basis?
Was das geplante Smartphone angeht, hält sich Nothing noch bedeckt. Man verriet lediglich, dass man mit Qualcomm als Plattform-Lieferant arbeitet und daher auf ein Snapdragon-SoC setzen wird. Denkbar wäre, dass Nothing zu den ersten Herstellern gehört, der den neuen Snapdragon 8 Gen1 Plus einsetzt, eine leicht verbesserte Variante des aktuellen High-End-SoCs, bei dem Qualcomm von Samsung zu TSMC als Vertragsfertiger wechselt.In Sachen Design dürfte einiges geboten werden, denn Nothing hat eine Reihe erfahrener Gestalter an Bord geholt, darunter frühere Mitarbeiter von Dyson und das Team von Teenage Engineering, einem der weltweit bekanntesten Studios für Industriedesign. Allerdings soll es künftig angeblich nicht einfach nur um Smartphones gehen. Stattdessen will Pei aus Nothing einen Anbieter ähnlich Apple oder Xiaomi entstehen lassen.
Es geht also darum, sowohl ein ganzes Ökosystem aus Hard- und Software zu schaffen, bei dem man möglichst viel Kontrolle innehat, gleichzeitig aber auch externe Partner an Bord zu holen, die ihre Produkte beisteuern sollen, um sie unter dem Dach von Nothing zu vermarkten. Inwiefern Nothing tatsächlich Chancen haben wird, mit den beiden großen Konkurrenten in einen Wettbewerb zu treten, bleibt abzuwarten. Erst einmal steht der Launch des Nothing Phone (1) im Sommer an.
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