Intels PC- und Notebook-Geschäft steht unter Druck - Chef wiegelt ab
Intel scheint im PC- und Notebook-Sektor stärker unter Druck zu stehen als gedacht. Ausgerechnet im stärksten Geschäftsbereich des Unternehmens sind die Einnahmen zuletzt deutlich gesunken - Konzernchef Pat Gelsinger wiegelt allerdings ab.
Nach dessen Einschätzung würde man hier lediglich sehen, dass Abnehmer - sowohl Endkunden als auch PC-Hersteller - ihre Ausgaben zwischen den Quartalen hin und her geschoben hätten. Immerhin würden ja beispielsweise die gerade erst veröffentlichten Bilanzen Microsofts für das letzte Quartal zeigen, dass die Nutzer weiterhin entsprechende Systeme kaufen. Der Software-Konzern hatte recht positive Entwicklungen in der Surface-Linie vermeldet.
Allerdings ist der Umsatz Intels in der Client Computing Group eben um 7 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar gefallen. Das spricht durchaus dafür, dass es von mehreren Seiten Druck gibt. Angesichts der erfolgreichen Entwicklung AMDs, der Abkehr Apples und der Chipkrise, die auch bei den PC-Herstellern zu Problemen führt, hatten die Analysten im Vorfeld allerdings sogar mit einem noch schlechteren Ergebnis von lediglich 9,6 Milliarden Dollar gerechnet.
Insgesamt konnte Intel seinen Umsatz im letzten Quartal um 3 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar steigern. Dabei fiel allerdings der Nettogewinn um 21 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Das liegt laut dem Management daran, dass die Betriebsausgaben deutlich gestiegen sind. Neue Fertigungsanlagen für High End-Chips sind immerhin nur zu enormen Kosten zu bekommen.
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Allerdings ist der Umsatz Intels in der Client Computing Group eben um 7 Prozent auf 10,1 Milliarden Dollar gefallen. Das spricht durchaus dafür, dass es von mehreren Seiten Druck gibt. Angesichts der erfolgreichen Entwicklung AMDs, der Abkehr Apples und der Chipkrise, die auch bei den PC-Herstellern zu Problemen führt, hatten die Analysten im Vorfeld allerdings sogar mit einem noch schlechteren Ergebnis von lediglich 9,6 Milliarden Dollar gerechnet.
Server-Chips retten die Bilanzen
Das starke Wachstum, das Intel weiterhin im Datacenter-Geschäft verzeichnet, konnte den Rückgang bei den PC-Chips letztlich aber auch kompensieren. Hier gingen die Einnahmen um ordentliche 20 Prozent auf 7,3 Milliarden Dollar nach oben. In den kommenden Wochen und Monaten wird außerdem die neue Sapphire Rapids-Generation von Server-Chips anlaufen und soll hier noch bessere Ergebnisse bringen.Insgesamt konnte Intel seinen Umsatz im letzten Quartal um 3 Prozent auf 20,5 Milliarden Dollar steigern. Dabei fiel allerdings der Nettogewinn um 21 Prozent auf 4,6 Milliarden Dollar. Das liegt laut dem Management daran, dass die Betriebsausgaben deutlich gestiegen sind. Neue Fertigungsanlagen für High End-Chips sind immerhin nur zu enormen Kosten zu bekommen.
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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