Intel-Managerin: In 3-5 Jahren schließen die Chinesen zu uns auf
Intel geht offenbar davon aus, dass die chinesische Chipindustrie innerhalb der nächsten Jahre durchaus in der Lage sein wird, dem US-Konzern mit seinen PC-Prozessoren Marktanteile streitig zu machen. Allerdings gibt es dafür andere Gründe als eine steigende Performance.
Anscheinend sieht Intel den technologischen Rückstand der chinesischen Prozessorhersteller nicht als Hindernis, wenn es um den Konkurrenzkampf in einem der weltweit größten Märkte für PC-Chips geht. Obwohl die dort ansässigen Firmen bisher in Sachen Performance weit hinter Intel und anderen Mitbewerbern aus den USA oder Taiwan liegen, sieht man bei dem US-Chipriesen chinesische Anbieter doch auf dem aufsteigenden Ast.
So dürfte sich aufgrund der Exportbeschränkungen auf US-Technologien für die Fertigung von hoch entwickelten Chips vorerst wenig daran ändern, dass rein in China entwickelte Chips auf den ersten Blick nicht mit den Produkten ausländischer Hersteller wie Intel mithalten können. Allerdings treiben die Sanktionen des Westens auch die Motivation der chinesischen Regierung an, mehr in Eigenentwicklung zu investieren.
So bietet Huawei mittlerweile eigene PC- und Server-Plattformen auf ARM-Basis an und liefert auch gleich komplette Systeme. Hinzu kommen auch noch x86-Lizenznehmer wie Zhaoxin Semiconductor und Hygon, Phytium Technology als ARM-Lizenznehmer und die mit eigenen Mikroarchitekturen arbeitenden Anbieter Loongson und Sunway.
Allein im letzten Jahr soll die chinesische Chipindustrie durch die Bevorzugung bei der Beschaffung von neuer Computer-Hardware durch dortige Firmen ein Wachstum von rund einem Drittel erfahren haben. Ausländische Anbieter verlieren hingegen Marktanteile. So liefert der weltgrößte Vertragsfertiger TSMC bedingt durch das US-Embargo gegen Huawei zum Beispiel keine HiSilicon-SoCs mehr an den Smartphone-Hersteller.
Siehe auch:
Zwangsumstellung auf chinesische Lieferanten macht Intel das Leben schwer
Wie Intels China-Chefin Rui Wang im Umfeld des kürzlich beendeten Nationalkongresses der chinesischen Regierung erklärte, sei in drei bis fünf Jahren damit zu rechnen, dass Prozessorhersteller aus China bald zu bedeutsamen Konkurrenten werden könnten. Dabei geht es Wang offenbar nicht unbedingt um Konkurrenz in Sachen Leistung, sondern eher beim Verkauf von Chips chinesischer Abnehmer.So dürfte sich aufgrund der Exportbeschränkungen auf US-Technologien für die Fertigung von hoch entwickelten Chips vorerst wenig daran ändern, dass rein in China entwickelte Chips auf den ersten Blick nicht mit den Produkten ausländischer Hersteller wie Intel mithalten können. Allerdings treiben die Sanktionen des Westens auch die Motivation der chinesischen Regierung an, mehr in Eigenentwicklung zu investieren.
China hat einige eigene Prozessor-Anbieter
Hinzu kommt, dass Chinas Regierung und der von ihr geförderte Nationalismus immer häufiger dafür sorgen, dass sich Firmen in dem Land für die Anschaffung von PCs und Servern mit Chips aus chinesischer Produktion entscheiden. Dieser Markt wird bereits von einer Reihe größerer und kleinerer Firmen mit unterschiedlichem Erfolg bedient.So bietet Huawei mittlerweile eigene PC- und Server-Plattformen auf ARM-Basis an und liefert auch gleich komplette Systeme. Hinzu kommen auch noch x86-Lizenznehmer wie Zhaoxin Semiconductor und Hygon, Phytium Technology als ARM-Lizenznehmer und die mit eigenen Mikroarchitekturen arbeitenden Anbieter Loongson und Sunway.
Allein im letzten Jahr soll die chinesische Chipindustrie durch die Bevorzugung bei der Beschaffung von neuer Computer-Hardware durch dortige Firmen ein Wachstum von rund einem Drittel erfahren haben. Ausländische Anbieter verlieren hingegen Marktanteile. So liefert der weltgrößte Vertragsfertiger TSMC bedingt durch das US-Embargo gegen Huawei zum Beispiel keine HiSilicon-SoCs mehr an den Smartphone-Hersteller.
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