Facebook-Mitarbeiter bekommen vom Chef albernen Namen verpasst
Die Idee des Facebook-Gründers Mark Zuckerberg, sein Unternehmen völlig auf das so genannte Metaverse umzustellen, hat nun auch weitergehende Folgen für die Mitarbeiter: Diese sollen in der Öffentlichkeit jetzt unter einer albernen Bezeichnung auftreten.
Der Konzernchef trat jüngst vor die Belegschaft, um dieser einen neuen Werte-Kanon für die Arbeit im Unternehmen zu verkünden. Im Zuge dessen machte er den Angestellten auch klar, dass sie zukünftig keine Facebook-Mitarbeiter mehr seien, sondern als "Metamates" bezeichnet werden sollen. Alex Heath, Reporter des US-Magazins The Verge, war dabei und merkte an, dass Zuckerberg dies ohne jeden Anflug von Humor mitgeteilt habe und es folglich völlig ernst meine.
Der Begriff ist wohl an Shipmate, also den Schiffskameraden, angelehnt. Allerdings ist fraglich, ob sich die Entwickler und zahlreichen sonstigen Angestellten des Konzerns ähnlich mit der Firma verbunden fühlen, wie es die Besatzungsmitglieder eines Schiffes tun, die in der Regel lange Zeit auf engem Raum zusammenleben und allen möglichen Gefahren ausgesetzt sind.
Zuckerberg machte allerdings auch klar, dass er von den Beschäftigten eine vergleichbare Loyalität erwarte. Als einen grundlegenden Wert definierte er die Reihenfolge der Prioritäten, die jeder im Unternehmen zu setzen habe: "Meta, die Metamates, ich." Zuallererst müsse es jedem also darum gehen, dass es der Firma gut geht, der Einzelne stehe an letzter Stelle.
In der Techbranche ist es durchaus verbreitet, dass die Mitarbeiter bekannter Firmen eine entsprechende Bezeichnung bekommen. Allerdings entsteht diese normalerweise im allgemeinen Sprachgebrauch und wird nicht von der Konzernführung definiert. Auf der anderen Seite ist es in den USA auch deutlich stärker verbreitet, dass Firmen ihre Beschäftigten gern auf ein vermeintliches "Wir sitzen alle im gleichen Boot"-Gefühl trimmen wollen.
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Der Begriff ist wohl an Shipmate, also den Schiffskameraden, angelehnt. Allerdings ist fraglich, ob sich die Entwickler und zahlreichen sonstigen Angestellten des Konzerns ähnlich mit der Firma verbunden fühlen, wie es die Besatzungsmitglieder eines Schiffes tun, die in der Regel lange Zeit auf engem Raum zusammenleben und allen möglichen Gefahren ausgesetzt sind.
Zuckerberg machte allerdings auch klar, dass er von den Beschäftigten eine vergleichbare Loyalität erwarte. Als einen grundlegenden Wert definierte er die Reihenfolge der Prioritäten, die jeder im Unternehmen zu setzen habe: "Meta, die Metamates, ich." Zuallererst müsse es jedem also darum gehen, dass es der Firma gut geht, der Einzelne stehe an letzter Stelle.
In der Techbranche ist es durchaus verbreitet, dass die Mitarbeiter bekannter Firmen eine entsprechende Bezeichnung bekommen. Allerdings entsteht diese normalerweise im allgemeinen Sprachgebrauch und wird nicht von der Konzernführung definiert. Auf der anderen Seite ist es in den USA auch deutlich stärker verbreitet, dass Firmen ihre Beschäftigten gern auf ein vermeintliches "Wir sitzen alle im gleichen Boot"-Gefühl trimmen wollen.
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