32% niedrigere Strompreise:
Studie fordert europäisches Supernetz
Die Strompreise schnellen in die Höhe, da wirkt die Schlussfolgerung einer neuen Studie wie ein echter Heilsbringer: Würde es den europäischen Ländern gelingen, ein eng verzahntes "Supernetz" über den Kontinent zu spannen, könnten die Strompreise um ein Drittel sinken.
Produktion und Transport optimieren: Wunschtraum vom EU-Supernetz (UCD)
Eine der Ideen, mit denen sich auch die Experten des University College Dublin's (UCD) Energy für die Studie befassen, ist einfach: Wie kann Energie, die immer öfter aus erneuerbaren Quellen stammt, von da, wo sie erzeugt wird, möglichst verlustfrei da hingelangen, wo die großen Verbraucher sitzen. Das klare Urteil: "Das bestehende Übertragungssystem ist für die Energiezukunft Europas nicht geeignet", sagte Professor Andrew Keane, Direktor des UCD Energy Institute, der die Studie leitete.
"Dieses Szenario sieht zwar eine Erhöhung der Übertragungskapazität vor, doch sind die Kosten im Vergleich zu den Einsparungen bei den Investitionen in die Stromerzeugung im gleichen Zeitraum verschwindend gering", so Keane. "Ein vollständig vernetztes paneuropäisches Energieübertragungsnetz kann die Energiekosten im Vergleich zu einem ‘Business as Usual'-Ansatz um 32 % senken."
Das Stromnetz muss optimiert werden
Schon der Versuch, ein ausreichendes deutschlandweites Energie-Netz aufzubauen, ist ein eher quälender Prozess, der seit Jahren von Diskussionen um Trassenkorridore, Anwohner-Protesten und Streitigkeiten zwischen den Bundesländern geprägt ist. Da erreicht die Idee eines europäischen Supernetzes, das den gesamten Kontinent umspannt wie ein fast nicht umsetzbarer Wunschtraum. Eine neue Studie, über die Techxplorer berichtet, zeigt, dass sich ein solches Infrastruktur-Megaprojekt aber wohl sehr lohnen würde.
Produktion und Transport optimieren: Wunschtraum vom EU-Supernetz (UCD)
Eine der Ideen, mit denen sich auch die Experten des University College Dublin's (UCD) Energy für die Studie befassen, ist einfach: Wie kann Energie, die immer öfter aus erneuerbaren Quellen stammt, von da, wo sie erzeugt wird, möglichst verlustfrei da hingelangen, wo die großen Verbraucher sitzen. Das klare Urteil: "Das bestehende Übertragungssystem ist für die Energiezukunft Europas nicht geeignet", sagte Professor Andrew Keane, Direktor des UCD Energy Institute, der die Studie leitete.
Richtig viel drin
Doch die Modellierungen der Forscher zeigen hier auch einen klaren Ausweg: Ein europaweites Stromnetz, das es möglich macht, den "europäischen Stromfluss" zu optimieren. Zwar wären umfangreiche Investitionen in die Entwicklung neuer Übertragungskapazitäten nötig, diese würden aber auch eine effizientere Nutzung der erneuerbaren Energien in Europa möglich machen."Dieses Szenario sieht zwar eine Erhöhung der Übertragungskapazität vor, doch sind die Kosten im Vergleich zu den Einsparungen bei den Investitionen in die Stromerzeugung im gleichen Zeitraum verschwindend gering", so Keane. "Ein vollständig vernetztes paneuropäisches Energieübertragungsnetz kann die Energiekosten im Vergleich zu einem ‘Business as Usual'-Ansatz um 32 % senken."
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