Wenn gegen Belästigung im Netz nur noch digitaler Mindestabstand hilft
Facebook/Meta versucht, mit der Milliarden-Dollar-Brechstange das Metaverse zu etablieren. Doch schon in der aktuell überschaubaren Form mit Chaträumen und 3D-Avataren zeigen sich klare Probleme, denn auch die Möglichkeiten zur Belästigung werden auf ein neues Level gehoben.
Meta startet Anti-'auf die Pelle rücken'-Funktion
Nach Veröffentlichung der mehr oder weniger glorifizierten VR-Räume zur Interaktion von Gruppen im letzten Jahr wurden schnell Stimmen laut, die über Belästigung in den virtuellen Welten von Facebook klagten. Ähnliche Phänomene sind zwar leider von fast jeder öffentlich zugänglichen Plattform bekannt, die Möglichkeit, beispielsweise sehr nah an Nutzer heranzurücken oder diese anderweitig zu bedrängen, verleihen dem Problem hier aber eine ganz andere Dimension.
Die Lösung: ein digitaler Mindestabstand, von Facebook "Personal Boundary", also in etwa "persönliche Grenze" getauft. "Personal Boundary wird ab heute überall in Horizon Worlds und Horizon Venues eingeführt und vermittelt standardmäßig das Gefühl, dass zwischen Ihrem Avatar und anderen Personen ein Abstand von fast einem Meter besteht", so die Entwickler in einem Blogbeitrag.
Die Anonymität des Netzes lässt einfachste Anstandsregeln verschwinden
Auch, wenn sich die ungeschriebenen Regeln zur Annäherungsgrenze deutlich zwischen Menschen und Ländern unterscheiden - Jeder empfindet es als extrem unangenehm, wenn der persönliche Raum verletzt wird. Dass sich dieses Phänomen auch auf die virtuelle Welt übertragen lässt, ist ein Beweis dafür, wie die teilweise noch sehr rudimentären künstlichen Welten reale Gefühle in Menschen auslösen. In Bezug auf die Verletzung des persönlichen Raumes der Nutzer haben die Entwickler von Facebooks VR-Anwendungen Horizon Worlds und Horizon Venues jetzt eine interessante Neuerung eingeführt.
Meta startet Anti-'auf die Pelle rücken'-Funktion
Nach Veröffentlichung der mehr oder weniger glorifizierten VR-Räume zur Interaktion von Gruppen im letzten Jahr wurden schnell Stimmen laut, die über Belästigung in den virtuellen Welten von Facebook klagten. Ähnliche Phänomene sind zwar leider von fast jeder öffentlich zugänglichen Plattform bekannt, die Möglichkeit, beispielsweise sehr nah an Nutzer heranzurücken oder diese anderweitig zu bedrängen, verleihen dem Problem hier aber eine ganz andere Dimension.
Die Lösung: ein digitaler Mindestabstand, von Facebook "Personal Boundary", also in etwa "persönliche Grenze" getauft. "Personal Boundary wird ab heute überall in Horizon Worlds und Horizon Venues eingeführt und vermittelt standardmäßig das Gefühl, dass zwischen Ihrem Avatar und anderen Personen ein Abstand von fast einem Meter besteht", so die Entwickler in einem Blogbeitrag.
Keine Option
Wie man betont, wird man keine Deaktivierung des digitalen Mindestabstands ermöglichen. Der Grund: Man ist sich sicher, damit wichtige Regeln für das Verhalten in VR etablieren zu können - oder weniger freundlich formuliert: Man will sich die Nutzer erziehen. "Wir glauben, dass dies dazu beitragen wird, Verhaltensnormen zu setzen - und das ist wichtig für ein relativ neues Medium wie VR", so Facebook.Siehe auch:
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