Samsung & LG: OLED-Fernseher sollen 2022 im Mittelpunkt stehen
Trotz der breit eingeführten Mini-LED-Technik sollen OLED-Fernseher 2022 bei nahezu allen TV-Herstellern im Fokus stehen. Dass Samsung als "neuer Player" in den Markt einsteigt, ist nahezu sicher. Als größter Profiteur dürfte jedoch die Display-Sparte von LG hervorgehen.
In einem Ausblick auf das kommende Jahr geht der oft gut informierte Display Supply Chain-Analyst Ross Young auf die OLED-Pläne von Samsung, LG und Co. ein. Schenkt man seinen Prognosen Vertrauen, kann man davon ausgehen, dass Samsung in den nächsten Monaten den Marktstart seiner ersten OLED-TVs vollziehen wird. Die eigenen Panels mit Quantum-Dot-Technologie (QD-OLED) dürften die Nachfrage jedoch nicht bewältigen können, weshalb seit längerer Zeit die Gerüchte rund um eine Kooperation mit LG im Raum stehen.
Zwar sagt der Analyst zudem weitere Preissenkungen im Bereich der OLED-Fernseher voraus, rechnet jedoch stark mit einer Verknappung des Angebots und deutlich langsamer sinkenden Preise im Vergleich zu TV-Modellen mit klassischer LCD-Technik. So die Prognose, sollte LG seine Kapazitäten für die OLED-Produktion nicht deutlich erweitern können. Da sich der Fokus im kommenden Jahr auf OLED-TVs legen wird, könnte die Mini-LED-Technik laut Young zu den größten Verlierern gehören.
Er geht davon aus, dass die OLED-Technologie von LG und Samsung immer weiter in die Mittelklasse übergehen und die Kapazitäten der Mini-LED-Produktion kannibalisieren wird. Es wäre somit möglich, dass die beiden Hersteller vorrangig ihre 8K-Fernseher im High-End-Bereich mit Mini-LEDs ausstatten, während OLED-TVs für die breite Masse produziert werden. Kaum hat die OLED-Alternative auf den Weg hin zu Micro-LEDs in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen, könnte der Trend im Jahr 2022 schon wieder gedämpft werden.
Siehe auch:
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Preissenkung und die Zukunft von Mini-LED-TVs
Young rechnet damit, dass Samsung im nächsten Jahr bis zu zwei Millionen OLED-TV-Panels und bis zu fünf Millionen LCDs von LG Display (LGD) beziehen könnte. Aus Konkurrenten werden somit Partner und LG zum größten Profiteur der TV-Produktion im Jahr 2022. Im OLED-Bereich sollen vor allem so genannte WOLED-Panel (White OLED) für Premium-Geräte bezogen werden, die im Gegensatz zu RGB-OLED-Panels über zusätzliche Subpixel verfügen, die ein reines Weiß darstellen und eine höhere Helligkeit erreichen können.Zwar sagt der Analyst zudem weitere Preissenkungen im Bereich der OLED-Fernseher voraus, rechnet jedoch stark mit einer Verknappung des Angebots und deutlich langsamer sinkenden Preise im Vergleich zu TV-Modellen mit klassischer LCD-Technik. So die Prognose, sollte LG seine Kapazitäten für die OLED-Produktion nicht deutlich erweitern können. Da sich der Fokus im kommenden Jahr auf OLED-TVs legen wird, könnte die Mini-LED-Technik laut Young zu den größten Verlierern gehören.
Er geht davon aus, dass die OLED-Technologie von LG und Samsung immer weiter in die Mittelklasse übergehen und die Kapazitäten der Mini-LED-Produktion kannibalisieren wird. Es wäre somit möglich, dass die beiden Hersteller vorrangig ihre 8K-Fernseher im High-End-Bereich mit Mini-LEDs ausstatten, während OLED-TVs für die breite Masse produziert werden. Kaum hat die OLED-Alternative auf den Weg hin zu Micro-LEDs in diesem Jahr an Fahrt aufgenommen, könnte der Trend im Jahr 2022 schon wieder gedämpft werden.
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