Xbox-Chef Spencer will nicht mit Finger auf Activision Blizzard zeigen

2021 sorgte ein Belästigungs- und Diskriminierungs-Skandal bei Activision Blizzard für viel Wirbel in der Gaming-Branche. Zahlreiche Partner kündigten daraufhin an, die Beziehung zum Publisher zu überdenken, auch Microsoft. Wie, wollte Phil Spencer aber nicht verraten. Der Mitte des Jahres bekannt gewordene Skandal hat ein Branchenbeben ausgelöst, seither wird mehr denn je darüber diskutiert, welche Rolle Frauen in dieser Unterhaltungssparte haben und wie mit ihnen umgegangen wird. Die Reaktion der Branchengrößen wie Sony und Microsoft folgte sofort, die Hersteller der PlayStation- und Xbox-Konsolen nahmen den umsatzstärksten Publisher der Welt entsprechend in die Pflicht.

Zuletzt ist es zwar etwas stiller um das Thema geworden, doch das bedeutet nicht, dass die Sache vom Tisch ist. Darauf wurde nun auch Xbox-Chef Phil Spencer angesprochen. In Kara Swishers New York Times-Podcast Sway sagte der Microsoft-Manager, dass er kein Interesse habe, hinsichtlich der Tugendhaftigkeit auf andere mit dem Finger zu zeigen ("Virtue Shaming") bzw. sie frei übersetzt an den Pranger zu stellen.


"Ich fühle immer mit den Menschen, die in irgendeinem Team arbeiten, in meinen eigenen Teams, aber auch in anderen", sagte Spencer auf die Frage, wie er den Umgang von Activision Blizzard mit dem Skandal sieht. "Ich denke, die Menschen sollten sich an jedem Arbeitsplatz sicher und einbezogen fühlen."

Auch Microsoft "nicht makellos"

Spencer weiter: "Ich bin schon lange genug in dieser Branche, um mich vielleicht mehr für das verantwortlich zu fühlen, was im Bereich der Videospiele passiert. Und es macht mich traurig und krank, wenn ich von Arbeitsumgebungen höre, die so viel Leid und Zerstörung bei Einzelpersonen und Teams verursachen."

Welche Konsequenzen Microsoft gegenüber Activision Blizzard gezogen hat, wollte er jedoch nicht öffentlich preisgeben. "Wir haben die Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen, geändert, und sie sind sich dessen bewusst." Er wolle sich aber auch nicht auf das hohe Ross der Moral setzen, weil auch die "Xbox-Geschichte nicht makellos" sei.

Denn auch Microsoft hat in der Vergangenheit mit Sexismus-Vorwürfen zu tun gehabt: 2016 musste sich Spencer für eine Party auf der Game Developers Conference entschuldigen, für die man halbnackte Tänzerinnen in Schuluniform angeheuert hat.

Siehe auch:
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