Ariane: Frankreich will bis 2026 sein "eigenes SpaceX" haben
Das französische Raumfahrtunternehmen ArianeGroup will jetzt auch einen wiederverwendbaren Launcher entwickeln. Mit diesem will man zukünftig besser mit dem US-Wettbewerber SpaceX konkurrieren können, der mit seinen Systemen sehr erfolgreich ist.
Die entsprechende Zielsetzung wurde jetzt durch den französischen Staat vorgegeben. Demnach soll die neue Rakete bis zum Jahr 2026 einsatzbereit sein, teilte Finanzminister Bruno Le Maire laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters mit. Die Ankündigung erfolgte während dessen Besuch auf der Anlage in Vernon in der Normandie, wo die Triebwerke für die Ariane-Raketen getestet werden.
"Erstmals wird Europa dann Zugang zu einem wiederverwendbaren Launcher haben. In anderen Worten: Wie haben dann unser eigenes SpaceX, wir werden eine eigene Falcon 9 haben", führte Le Maire aus. Damit solle eine schlechte Entscheidung, die vor zehn Jahren getroffen wurde, revidiert werden. Damals hatte man sich entschieden, diesen Weg nicht mitzugehen, weil man ihn als wenig erfolgversprechend angesehen hatte.
SpaceX hat hingegen gezeigt, dass Wiederverwendbarkeits-Konzepte aber trotzdem gut funktionieren können. Aktuell kann die Elon Musk-Firma mit die billigsten Transporte in den Erdorbit anbieten. Die Umsetzung eigener Konzepte dieser Art gehört nun auch zur "France 2030"-Roadmap des Präsidenten Emmanuel Macron. Das Programm soll mit Investitionen in Höhe von rund 30 Milliarden Euro innovative Zukunftsprojekte für die französische Wirtschaft anschieben.
Siehe auch: Ariane: Europa bekommt wiederverwendbare und ökologische Raketen
"Erstmals wird Europa dann Zugang zu einem wiederverwendbaren Launcher haben. In anderen Worten: Wie haben dann unser eigenes SpaceX, wir werden eine eigene Falcon 9 haben", führte Le Maire aus. Damit solle eine schlechte Entscheidung, die vor zehn Jahren getroffen wurde, revidiert werden. Damals hatte man sich entschieden, diesen Weg nicht mitzugehen, weil man ihn als wenig erfolgversprechend angesehen hatte.
Musk trat den Beweis an
Das war zum damaligen Zeitpunkt auch eine durchaus gerechtfertigte Position. Denn kaum jemand konnte sich zu dieser Zeit vorstellen, dass man Raketen, die beim Start enormen Belastungen ausgesetzt sind, einfach erneut nutzen kann. Eines der wenigen Projekte, die auf Wiederverwendbarkeit setzte, war das US-amerikanische Shuttle-Programm und hier zeigte sich, dass die erhofften Einsparungen schlicht nicht erreicht wurden. Es dauere stets sehr viel länger, eines der Shuttles wieder einsatzbereit zu machen und es war sehr kostspielig, so dass die Hoffnung auf viele billige Starts pro Jahr schnell zerplatzte.SpaceX hat hingegen gezeigt, dass Wiederverwendbarkeits-Konzepte aber trotzdem gut funktionieren können. Aktuell kann die Elon Musk-Firma mit die billigsten Transporte in den Erdorbit anbieten. Die Umsetzung eigener Konzepte dieser Art gehört nun auch zur "France 2030"-Roadmap des Präsidenten Emmanuel Macron. Das Programm soll mit Investitionen in Höhe von rund 30 Milliarden Euro innovative Zukunftsprojekte für die französische Wirtschaft anschieben.
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