Ariane: Europa bekommt wiederverwendbare und ökologische Raketen
Der Hersteller der europäischen Trägerraketen ist sich sehr klar darüber, dass er sich einer immer härteren Konkurrenz gegenübersieht. Und das facht den Ehrgeiz der Ingenieure an, die bereits an sehr viel fortschrittlicheren Launcher-Technologien arbeiten.
Für Arianespace ist es kein Selbstläufer mehr, dass die europäischen Raumfahrtprojekte unbedingt auf einer Ariane-Rakete in den Weltraum fliegen. Immerhin hebt für den mittleren Nutzlast-Bereich schon seit einigen Jahren die russische Sojus auch vom Startzentrum in Kourou in Französisch-Guayana ab. Und aus Richtung der USA sind die enormen Fortschritte der privatwirtschaftlichen Anbieter wie SpaceX ebenfalls klar sichtbar.
Daher wird ein neues Konzept namens ArianeWorks ins Rollen gebracht. Hier arbeiten unter anderem Teams von ArianeGroup und der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen. Aber auch andere ESA-Partner werden sicherlich ihren Teil beitragen. Gemeinsam wird man hier unter anderem auch an Launchern arbeiten, die nach dem Start wieder eigenständig landen und letztlich wiederverwertbar sind.
Was sich in Frog als robuste Technik erwiesen hat, soll dann in einem größeren Prototypen namens Themis wesentlich näher an die realistischen Anforderungen umgesetzt werden. Dieses Testsystem wird von MyCTO, einem Prototyping-Unternehmen aus Paris gebaut.
Darüber hinaus arbeiten Entwicklerteams auch an Antriebssystemen, die mit wesentlich umweltfreundlicheren Treibstoffen als bisher arbeiten können. Den Kern dessen bildet das neue Prometheus-Triebwerk, das mit Sauerstoff und Methan befeuert wird und so gestaltet sein soll, dass es in verschiedenen Launcher-Systemen zum Einsatz kommen kann. Auch Prometheus wird in Themis schon ersten Tests unterzogen.
Siehe auch: ESA veröffentlich millionenfach genauere Sternenkarte der Milchstraße
Daher wird ein neues Konzept namens ArianeWorks ins Rollen gebracht. Hier arbeiten unter anderem Teams von ArianeGroup und der französischen Raumfahrtagentur CNES zusammen. Aber auch andere ESA-Partner werden sicherlich ihren Teil beitragen. Gemeinsam wird man hier unter anderem auch an Launchern arbeiten, die nach dem Start wieder eigenständig landen und letztlich wiederverwertbar sind.
Neuer Antrieb in Sicht
Die Kooperation hat schon vor einigen Monaten begonnen und in Kürze sollen nun schon erste Ergebnisse für wiederverwendbare erste Raketenstufen demonstriert werden können. dazu gehört ein kleineres Experimental-System namens Frog, das in dieser Form sicherlich nie zu einem Regelbetrieb finden wird, sondern in erster Linie der Erprobung neuer Technologien für die genannte Aufgabe ist.Was sich in Frog als robuste Technik erwiesen hat, soll dann in einem größeren Prototypen namens Themis wesentlich näher an die realistischen Anforderungen umgesetzt werden. Dieses Testsystem wird von MyCTO, einem Prototyping-Unternehmen aus Paris gebaut.
Darüber hinaus arbeiten Entwicklerteams auch an Antriebssystemen, die mit wesentlich umweltfreundlicheren Treibstoffen als bisher arbeiten können. Den Kern dessen bildet das neue Prometheus-Triebwerk, das mit Sauerstoff und Methan befeuert wird und so gestaltet sein soll, dass es in verschiedenen Launcher-Systemen zum Einsatz kommen kann. Auch Prometheus wird in Themis schon ersten Tests unterzogen.
Siehe auch: ESA veröffentlich millionenfach genauere Sternenkarte der Milchstraße
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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