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Qompute Card: So geht es mit Qualcomms Windows-CPUs 2022 weiter
Der US-Chipkonzern Qualcomm plant für das kommende Jahr nicht nur mehrere neue Plattformen für Windows- und Chrome OS-basierte Geräte, sondern will mit den sogenannten "Qompute Cards" auch das Problem der Aufrüstbarkeit in den Griff bekommen.
Laut uns vorliegenden Daten aus öffentlichen Quellen, plant Qualcomm derzeit mindestens zwei neue SoCs für die Verwendung in Laptops und anderen kleinen Rechnern, die mit Windows on ARM oder Chrome OS arbeiten sollen. Einer der neuen Chips gehört wahrscheinlich zur Snapdragon 8c-Serie, während das zweite Modell Teil der Snapdragon 7c-Serie sein könnte.
Zum einen ist da der intern unter der Modellnummer SC8270 entwickelte Chip, der wohl eine abgespeckte Alternative des jüngst vorgestellten Snapdragon 8cx Gen3 (SC8280) darstellt. In diesem Fall kombiniert Qualcomm nicht etwa ausschließlich High-End-Cores miteinander, sondern verwendet wieder ein Tri-Cluster-Design.
Es kommt also eine Konfiguration aus einem Kryo "Gold+"-Kern mit (derzeit zu Testzwecken so konfigurierten) 3,0 Gigahertz maximalem Takt, drei Kryo "Gold"-Cores mit maximal 2,6 Gigahertz und vier stromsparenden Kryo "Silver"-Cores mit maximal 2,0 Gigahertz Takt zum Einsatz.
Bei Qualcomm wird das Ganze zumindest intern einfach "Qompute Card" genannt, in Anlehnung an den Firmennamen des US-Konzerns. Zumindest der kürzlich vorgestellte Snapdragon 7c+ Gen3 und der hier beschriebene neue SC7280 sollen in Form von "Qompute Cards" angeboten werden, wobei Qualcomm derzeit verschiedene Konfigurationen mit Windows on ARM und Chrome OS testet, bei denen immer auch 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut sind. Diese tragen intern die Bezeichnung P1 und unterscheiden sich neben der Ausrichtung auf ein bestimmtes Betriebssystem auch durch die Integration unterschiedlicher WLAN bzw. 3G/4G/5G-Konfigurationen.
Dass Qualcomm auch Varianten für die Verwendung mit Chrome OS plant, lässt vermuten, dass man den von Intel und Google bereits stark beackerten Bildungsmarkt im Visier hat. Wann und mit welchen finalen Taktraten die hier beschriebenen neuen Chips und Qompute Cards letztlich verfügbar sein sollen, wissen wir noch nicht.
Zum einen ist da der intern unter der Modellnummer SC8270 entwickelte Chip, der wohl eine abgespeckte Alternative des jüngst vorgestellten Snapdragon 8cx Gen3 (SC8280) darstellt. In diesem Fall kombiniert Qualcomm nicht etwa ausschließlich High-End-Cores miteinander, sondern verwendet wieder ein Tri-Cluster-Design.
Es kommt also eine Konfiguration aus einem Kryo "Gold+"-Kern mit (derzeit zu Testzwecken so konfigurierten) 3,0 Gigahertz maximalem Takt, drei Kryo "Gold"-Cores mit maximal 2,6 Gigahertz und vier stromsparenden Kryo "Silver"-Cores mit maximal 2,0 Gigahertz Takt zum Einsatz.
Snapdragon 7-Series bald auch mit High-End-Clustern?
Interessanter ist wiederum der Snapdragon 7c-Chip mit der internen Modellnummer SC7280. Dieser adaptiert anscheinend das Konzept, ausschließlich High-End-Cores zu verwenden, verzichtet aber auf einen besonders leistungsfähigen Cortex-X1- bzw. "Kryo Gold+"-Core. Stattdessen kommen zwei Pakete aus Kryo "Gold"-Kernen zum Einsatz, die mit jeweils vier Kernen mit 2,2 und 1,8 Gigahertz maximalem Takt arbeiten. Noch sind wir uns allerdings nicht ganz sicher, ob diese Konfiguration in dieser Form tatsächlich umgesetzt wird.Qompute Cards: Qualcomm adaptiert Intels Compute Card-Konzept
Unsere Daten verraten uns außerdem, dass Qualcomm offensichtlich versucht, das von Intel bekannte Konzept der "Compute Cards" zu adaptieren. Dabei handelt es sich um austauschbare Trägerkarten, die im Grunde ein Mainboard mit Arbeitsspeicher und Flash-Speicher enthalten und über einen Steckplatz in ein Notebook oder Desktop-System eingeschoben werden können. Sie sind austauschbar, was einerseits einen PC durch mehrere Nutzer individuell nutzbar macht, andererseits aber auch die Option schafft, die zugrundeliegende Hardware eines PCs schnell und einfach mit einem stärkeren Modul aufzurüsten.Bei Qualcomm wird das Ganze zumindest intern einfach "Qompute Card" genannt, in Anlehnung an den Firmennamen des US-Konzerns. Zumindest der kürzlich vorgestellte Snapdragon 7c+ Gen3 und der hier beschriebene neue SC7280 sollen in Form von "Qompute Cards" angeboten werden, wobei Qualcomm derzeit verschiedene Konfigurationen mit Windows on ARM und Chrome OS testet, bei denen immer auch 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verbaut sind. Diese tragen intern die Bezeichnung P1 und unterscheiden sich neben der Ausrichtung auf ein bestimmtes Betriebssystem auch durch die Integration unterschiedlicher WLAN bzw. 3G/4G/5G-Konfigurationen.
Dass Qualcomm auch Varianten für die Verwendung mit Chrome OS plant, lässt vermuten, dass man den von Intel und Google bereits stark beackerten Bildungsmarkt im Visier hat. Wann und mit welchen finalen Taktraten die hier beschriebenen neuen Chips und Qompute Cards letztlich verfügbar sein sollen, wissen wir noch nicht.
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