Titanfall: EA gibt dem Hacker-geplagten Shooter den Gnadenschuss

Mitte des Jahres setzten Spieler des von Respawn Entertainment entwickelten und von Electronic Arts veröffentlichten Titanfall einen Hilferuf ab, denn der Shooter ist seit langem wegen Attacken und Bots unspielbar. Die Macher gelobten Besserung, doch nun kapituliert man.
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Titanfall wurde bereits 2014 veröffentlicht, die damals (und auch heute noch) innovative Mischung aus First-Person- und Mech-Shooter war zwar nie der ganz große Blockbuster, konnte aber dennoch eine treue Fangemeinde sammeln. Diese hat es aber schon lange nicht leicht, denn es kommt immer wieder zu Attacken auf die Titanfall-Server, außerdem wird das Spiel mit Bots regelrecht überschwemmt. Kurz gesagt: Es ist selbst bei bestem Willen praktisch unspielbar.

Proteste per Apex Legends schienen zunächst erfolgreich

Im Sommer gab es von der Titanfall-Community einen ungewöhnlichen Hilferuf, denn man führte in und gegen den aktuellen Respawn-Titel Apex Legends mehrere Störaktionen durch. Der Entwickler versprach, dass man sich des Problems annehmen werde, allzu zuversichtlich klang das aber auch nicht.


Nun aber "löst" man die Sache auf eine andere Weise: Denn Respawn Entertainment hat bekannt gegeben, dass man den Shooter aus dem Verkauf sowie von Abonnement-Diensten (letzteres ab 1. März 2022) zurückzieht. In einer Nachricht auf Twitter schreibt der Entwickler (via VG247), dass man die Server online belässt, bestehende Spieler können Titanfall also weiter nutzen, wenn sie das wollen. Das ist zumindest eine kleine gute Nachricht, denn schließlich handelt es sich bei Titanfall um einen Multiplayer-Titel.

Eine offizielle Begründung für diesen Schritt gab Respawn nicht an, es ist aber klar, dass das eine Kapitulation vor den Problemen ist, die es bei Titanfall gab und gibt. Respawn meint, dass Titanfall ein wichtiger Teil der DNA des Studios sei, und verweist in seinem Statement auf Titanfall 2 und Apex Legends.

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