Lieferengpass auch bei Maus, Tastatur & Co:
Bei Logitech klemmt es
Folgt auf die Chipkrise die Peripherie-Krise? Logitech muss mitteilen, dass sich weitreichende Schwierigkeiten in der Lieferkette auf die Verfügbarkeit von Mäusen, Tastaturen und Headsets auswirken. Die Folgen werden auch im nächsten Jahr noch zu spüren sein.
Die weiteren Aussagen Darrells lassen darauf schließen, dass für das Unternehmen aktuell überhaupt noch nicht absehbar ist, wann es zu einer Verbesserung der Situation in der Lieferkette kommen wird: "Was die Logistik betrifft, müssen wir einfach unser Bestes geben und gut planen." Eines ist aber laut dem CEO auf jeden Fall sicher: Die Nachfrage, die anhaltend hoch bleibt und im vierten Quartal gerne noch einmal anzieht, wird man in diesem Jahr nicht befriedigen können.
Logitech bemüht sich jetzt darum, weitere Zulieferer zu gewinnen und die eigenen Lager so gut es geht wieder zu befüllen. Allerdings ist sich der Konzern sicher, dass die nach wie vor verstärkte Nachfrage durch Home-Office und Gamer wohl auch weit in das nächste Jahr hinein anhalten wird.
Auch für Logitech ist es schwer, der Nachfrage nachzukommen
Die Corona-Krise hat globale Lieferketten durcheinander gebracht, anhaltende Lockdowns hatten die Nachfrage nach Computer-Hardware und der dazugehörigen Peripherie explodieren lassen. Jetzt spricht Logitech von "noch nie dagewesenen" Problemen, die auf absehbare Zeit zu Lieferengpässen führen werden. "Diese Herausforderung in der Lieferkette wird sich bis zum Ende des Jahres fortsetzen", so Logitech CEO Bracken Darrell gegenüber Reuters. Der Unternehmenschef bezieht sich dabei auf das Geschäftsjahr, das bis Ende März 2022 läuft.Die weiteren Aussagen Darrells lassen darauf schließen, dass für das Unternehmen aktuell überhaupt noch nicht absehbar ist, wann es zu einer Verbesserung der Situation in der Lieferkette kommen wird: "Was die Logistik betrifft, müssen wir einfach unser Bestes geben und gut planen." Eines ist aber laut dem CEO auf jeden Fall sicher: Die Nachfrage, die anhaltend hoch bleibt und im vierten Quartal gerne noch einmal anzieht, wird man in diesem Jahr nicht befriedigen können.
Luftfracht auch kein Ausweg mehr
Wie Darrell weiter ausführt, hat die Umstellung von See- auf Luftfracht hier auch keine Entlastung gebracht. Konnten die Waren auf diesem Weg früher in vier bis fünf Tagen den europäischen Markt erreichen, hat die Nachfrage die Lieferzeit auch hier auf aktuell über 2 Wochen ansteigen lassen. "Die Kosten sind dabei in die Höhe geschossen", sagte der Logitech-Chef.Logitech bemüht sich jetzt darum, weitere Zulieferer zu gewinnen und die eigenen Lager so gut es geht wieder zu befüllen. Allerdings ist sich der Konzern sicher, dass die nach wie vor verstärkte Nachfrage durch Home-Office und Gamer wohl auch weit in das nächste Jahr hinein anhalten wird.
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