RWE legt 50-Milliarden-Euro-Programm für die Energiewende auf
Der Energiekonzern RWE will in den kommenden Jahren deutlich mehr Projekte im Bereich der Erneuerbaren Energien umsetzen als bisher geplant. 50 Milliarden Euro sollen hier bis zum Jahr 2030 fließen, teilte das Unternehmen mit.
RWE gehört - vor allem aufgrund seiner Kohle- und Gas-Kraftwerke - zu den größten Emittenten von Treibhausgasen des Landes. Allerdings ist klar, dass sich die Rahmenbedingungen schnell ändern werden. So wird es dem Unternehmen beispielsweise aller Voraussicht nach nicht möglich sein, bis 2038 weiter Braunkohle zu fördern. Ein Ausstieg bis 2030 wird hier immer wahrscheinlicher.
Entsprechend muss der Konzern gezwungenermaßen an der Energiewende teilhaben, wenn er nicht abgehängt werden will. Das Management scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und will die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen binnen der kommenden neun Jahre auf rund 50 Gigawatt verdoppeln.
Ein weiterer wesentlicher Anteil soll aus den Energieträgern für eine Industrie entstehen, die den Transformationsprozess zur Energiewende durchläuft. Vor allem Wasserstoff und Ammoniak will das Unternehmen nach Deutschland importieren und den hiesigen Kunden zur Verfügung stellen. Im Zuge des Investitionsprogramms will RWE allerdings auch noch weiter Geld in fossile Energieträger stecken - vor allem Gaskraftwerke sind hier geplant.
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Entsprechend muss der Konzern gezwungenermaßen an der Energiewende teilhaben, wenn er nicht abgehängt werden will. Das Management scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und will die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen binnen der kommenden neun Jahre auf rund 50 Gigawatt verdoppeln.
Große Batteriespeicher geplant
Damit dies funktioniert, muss RWE den Ausbau viel schneller vorantreiben als bisher geplant. Die bisherigen Planungen sahen vor, dass der Konzern jährlich gerade einmal 1,5 Gigawatt zusätzlicher Leistung in dem Bereich installiert. Jetzt will man im Jahr auf 2,5 Gigawatt kommen. Den stärksten Zuwachs will man dabei bei Sonne und Wind erreichen, wo man von aktuell 7 auf 20 Gigawatt wachsen soll. Darauf aufbauend soll auch die Leistung von Batteriespeichern auf drei Gigawatt steigen, um Produktionsschwankungen besser ausgleichen zu können.Ein weiterer wesentlicher Anteil soll aus den Energieträgern für eine Industrie entstehen, die den Transformationsprozess zur Energiewende durchläuft. Vor allem Wasserstoff und Ammoniak will das Unternehmen nach Deutschland importieren und den hiesigen Kunden zur Verfügung stellen. Im Zuge des Investitionsprogramms will RWE allerdings auch noch weiter Geld in fossile Energieträger stecken - vor allem Gaskraftwerke sind hier geplant.
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