Bill Gates hilft den Briten jetzt mit viel Geld bei der Energiewende
Microsoft-Mitbegründer Bill Gates wird in größerem Stil in den Energiemarkt Großbritanniens einsteigen. In einem Gemeinschaftsprojekt mit der britischen Regierung soll die Umstellung auf erneuerbare Energien vorangetrieben werden.
Im Rahmen des Projekts sollen rund 470 Millionen Euro investiert werden. Jeweils die Hälfte steuern dabei die britische Regierung und Breakthrough Energy Catalyst, eine Dach-Holding verschiedener Energie-Unternehmungen Bill Gates', bei. Wie der britische Premierminister Boris Johnson erklärte, erhofft man sich durch die gemeinsame Initiative auch die Weiterentwicklung bisher noch unwirtschaftlicher Technologien zu tragfähigen Konzepten für eine "grüne industrielle Revolution".
Es gibt diverse Technologien, die einen wichtigen Beitrag spielen können, aber Anschubhilfe benötigen. Denn wirtschaftlich werden sie erst, wenn eine kritische Masse überschritten wird. Bei anderen fehlen bisher schlicht die Investitionen, weil sie entweder gerade erst verfügbar wurden oder die rechtlichen Rahmenbedingungen den Einsatz erst jetzt möglich machen.
Gates ergänzte, dass es darum gehe, verschiedene Technologien mit gezielten Investitionen dahin zu bringen, wo die Photovoltaik und die Windkraft heute stehen. Die beiden Formen der Stromerzeugung sind in den letzten Jahren auch durch umfangreiche Investitionen stark im Preis gesunken. Inzwischen ist der Punkt erreicht, dass es keine fossile Technologie mehr gibt, mit der billiger Strom produziert werden kann, als aus der direkten Nutzung von Sonne und Wind.
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Es gibt diverse Technologien, die einen wichtigen Beitrag spielen können, aber Anschubhilfe benötigen. Denn wirtschaftlich werden sie erst, wenn eine kritische Masse überschritten wird. Bei anderen fehlen bisher schlicht die Investitionen, weil sie entweder gerade erst verfügbar wurden oder die rechtlichen Rahmenbedingungen den Einsatz erst jetzt möglich machen.
Wie Wind und Sonne
Durch die Partnerschaft sollen unter anderem Technologien zur CO2-Speicherung (Carbon Capture and Storage), für lang haltende Batteriespeicher, für die grüne Wasserstoff-Erzeugung und für eine CO2-freie Luftfahrt vorangetrieben werden. "All diese Technologien haben ein großes Potenzial, sind aber aktuell noch komplett unterfinanziert, wenn man es mit anderen Dingen vergleicht", so Johnson. Die gesetzten Klimaziele könnten aber nur erreicht werden, wenn man diese neuen Technologien massiv vorantreibt.Gates ergänzte, dass es darum gehe, verschiedene Technologien mit gezielten Investitionen dahin zu bringen, wo die Photovoltaik und die Windkraft heute stehen. Die beiden Formen der Stromerzeugung sind in den letzten Jahren auch durch umfangreiche Investitionen stark im Preis gesunken. Inzwischen ist der Punkt erreicht, dass es keine fossile Technologie mehr gibt, mit der billiger Strom produziert werden kann, als aus der direkten Nutzung von Sonne und Wind.
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