New World deaktiviert nach Gold-Exploit "alle Vermögenstransfers"
Das Amazon-MMORPG New World ist überaus erfolgreich gestartet und auch wenn der Hype mittlerweile nachgelassen hat, ist das Spiel immer noch populär. Doch aktuell müssen Gamer mit einer signifikanten Einschränkung leben, die man als drastisch bezeichnen kann und muss.
Am Wochenende wurde im Online-Rollenspiel New World ein Bug gefunden, den man als fatal und katastrophal bezeichnen kann. Genauer gesagt war es ein ganzes Bug-"Paket". Denn Spieler entdeckten per Zufall, dass das Einfügen von HTML-Code in den Chat auch tatsächlich als Code erfasst wird. Das führte zunächst zu allerhand Schabernack, darunter die Anzeige von Bildern im Chatfenster.
Doch das war nicht alles: Schnell kamen einige drauf, dass man mit speziellem Code andere Spieler aus New World werfen kann, indem man deren Client zum Absturz bringt. Doch auch das war nicht alles, denn es wurde auch noch ein Exploit gefunden, mit dem man Gold aus dem Nichts generieren kann. Wie Kotaku schreibt, arbeitete diese Schummelei mit dem Vortäuschen des Empfangs eines Quest-Gegenstands, den das Spiel dann mit 50 Gold belohnte - unbegrenzt wohlgemerkt.
Im Forum des Spiels schreibt ein Community Manager dazu: "Wir sind uns bewusst, dass ein möglicher Goldduplizierungs-Exploit im Umlauf ist und wir deaktivieren vorübergehend alle Formen des Vermögenstransfers zwischen Spielern (d.h. Versenden von Währung, Gilden-Schatzkammer, Handelsposten und Handel von Spieler zu Spieler."
Nutzer, die den Exploit nutzen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Sobald man die Untersuchung der Angelegenheit abgeschlossen hat, wird man den Forumsbeitrag aktualisieren und den Handel wieder freigeben. Wie lange das dauern könnte, ist aber nicht bekannt.
Siehe auch:
Doch das war nicht alles: Schnell kamen einige drauf, dass man mit speziellem Code andere Spieler aus New World werfen kann, indem man deren Client zum Absturz bringt. Doch auch das war nicht alles, denn es wurde auch noch ein Exploit gefunden, mit dem man Gold aus dem Nichts generieren kann. Wie Kotaku schreibt, arbeitete diese Schummelei mit dem Vortäuschen des Empfangs eines Quest-Gegenstands, den das Spiel dann mit 50 Gold belohnte - unbegrenzt wohlgemerkt.
Ingame-Wirtschaft destabilisiert
Das Teilen von Bildern und das Kicken anderer Spieler hat Amazon schnell per Update unter Kontrolle bekommen, die Wirtschaft von New World indes nicht. Also musste das Unternehmen hier bis auf Weiteres die Notbremse ziehen und hat alle wirtschaftlich relevanten Transaktionen pausiert.Im Forum des Spiels schreibt ein Community Manager dazu: "Wir sind uns bewusst, dass ein möglicher Goldduplizierungs-Exploit im Umlauf ist und wir deaktivieren vorübergehend alle Formen des Vermögenstransfers zwischen Spielern (d.h. Versenden von Währung, Gilden-Schatzkammer, Handelsposten und Handel von Spieler zu Spieler."
Nutzer, die den Exploit nutzen, müssen mit Konsequenzen rechnen. Sobald man die Untersuchung der Angelegenheit abgeschlossen hat, wird man den Forumsbeitrag aktualisieren und den Handel wieder freigeben. Wie lange das dauern könnte, ist aber nicht bekannt.
Siehe auch:
- Der Hype ist vorbei: New World verliert 135.000 Spieler pro Woche
- New World: "Spielzerstörender" Unbesiegbarkeits-Exploit bestätigt
- Amazon-Chef zu New World: Spiele könnten Film und TV überholen
- New World: Erster Patch geht gegen AFK-Spieler und viele Bugs vor
- New World: Zerstörte Nvidia-Grafikkarten sind weiterhin ein Thema
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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