New World: "Spielzerstörender" Unbesiegbarkeits-Exploit bestätigt

Das Amazon-Spiel New World ist der erste MMORPG-Hit seit langem, denn das einst so populäre Genre wird nach wie vor von WoW dominiert bzw. haben Spieler diesen Games den Rücken zugekehrt. New World schaffte das fast Unmögliche, doch es gibt schwerwiegende Probleme.
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Amazon Game Studios
Es ist klar, dass überall dort, wo viele Menschen zum gemeinsamen Spielen zusammenkommen, es Gamer gibt, die schummeln. Das gilt für Shooter und auch für MMORPGs, also Massively Multiplayer Online Role-Playing Games. In der Regel bedeutet das ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Cheatern und Entwicklern, denn erstere finden immer wieder mehr oder weniger kreative Wege, das System auszutricksen - sehr zum Leidwesen ehrlicher Spieler.

Natürlich gibt es auch im aktuellen Amazon-Hit New World Probleme und Bugs, doch wie PCGamesN berichtet, auch einen kapitalen Exploit. Dieser betrifft den Player-vs-Player (PvP)-Teil des Spiels und ermöglicht dem Cheater nichts weniger als Unbesiegbarkeit. Schlimmer noch: Er soll leicht replizierbar sein.


Unbeweglich, aber unbesiegbar

Das genaue Wie wollen wir an dieser Stelle nicht verraten, der Exploit ermöglicht es aber, auf unbestimmte Zeit unangreifbar bzw. unbesiegbar zu sein. Dabei gibt es zwar eine Einschränkung, denn man kann sich dabei nicht bewegen. Allerdings ist das vielfach auch nicht notwendig, denn man kann in PvP-Konflikten zwischen Fraktionen Punkte sammeln und das ohne Ende - wortwörtlich, denn dann enden auch die Kriege nicht.

Ein für New World zuständiger Community Manager der Amazon Studios hat den Glitch in einem Thread im Forum bestätigt und schreibt, dass das Team sich dessen bewusst sei und die Angelegenheit untersucht werde. Später heißt es dazu auch: "Unsere oberste Priorität bei allen Bugs oder Exploits, die auftauchen, ist es, das Problem so schnell wie möglich zu lösen. Wenn es Leute gibt, die einen Bug/Exploit missbrauchen, werden wir dafür sorgen, dass sie von der Moderation behandelt werden." Wie und wann Amazon den Exploit fixen will, ist derzeit aber noch nicht bekannt.
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