Einer von zehn Nutzern fällt auf Phishing auf dem Smartphone rein

Mobiles Phishing ist im Vormarsch - und obwohl die meisten Nutzer gut aufgeklärt sind, was Betrugsmethoden im Internet angeht, fallen erstaunlich viele dennoch auf Phishing auf dem Smartphone herein. Das geht aus einer Untersuchung hervor. Eine Erklärung für dieses Phänomen ist, dass auf einem Smartphone häufiger nicht ganz so genau hingesehen und damit viel schneller auf manipulierte Links geklickt wird. Hacker nutzen das zu ihrem Vorteil und konzipieren ihre Angriffe speziell für mobile Plattformen. Das zahlt sich für die Betrüger aus, denn laut dem neuesten Phishing-Trends-Bericht des Apple-Unternehmens Jamf, der auf Informationen, Statistiken und Analysen von 500.000 geschützten Geräten in 90 Ländern basiert, klickt einer von zehn Nutzern auf mobile Phishing-Nachrichten. Spam mit angeblichen Voicemail-NachrichtenPhishing mit Fake-SMS: Solche SMS erhalten viele Mobilfunkkunden

Kleines Display, trügerische Sicherheit

Die Ergebnisse zeigen damit einen rund 160-prozentigen Anstieg bei den mobilen Nutzern, die in den letzten zwölf Monaten Opfer von Phishing wurden. Zum Teil liegt der Anstieg daran, dass Angriffe durch die mobile Nutzung für das "ungeübte" Auge schwerer zu erkennen sind. Kleinere Bildschirme lassen weniger Raum, um die Legitimität einer Website zu beurteilen. Auch Tippfehler und eine gefälschte Login-Seite wird auf einem PC viel schneller erkannt, als auf dem Handy.

Phishing wird dabei zunehmend auch abseits von E-Mails verbreitet, in diversen Apps zur Kommunikation und sozialen Netzwerken. Das Fehlen des Vorhängeschloss-Symbols im Browser - früher ein deutliches Zeichen für eine gefälschte Website - ist ebenfalls kein zuverlässiger Indikator mehr.

93 Prozent der erfolgreichen Phishing-Websites nutzen mittlerweile eine HTTPS-Verifizierung, um ihre betrügerische Natur zu verschleiern. Im Bericht heißt es: "Viele Phishing-Seiten werden nur für wenige Stunden online gestellt, bevor die Hacker auf einen völlig neuen Hosting-Server umziehen. Auf diese Weise können sie sich der Entdeckung zu entziehen und ihre Kampagnen fortsetzen, ohne blockiert zu werden. Das Risiko für die Nutzer ist in diesen ersten kritischen Stunden am größten, bevor die statischen, listenbasierten Bedrohungsdaten aktualisiert werden."

Erfolgreiche Angriffe nutzen zudem häufiger "Punycode", bei dem Wörter, die Unicode-Zeichen verwenden (zum Beispiel in Sprachen wie Kyrillisch, Griechisch und Hebräisch), als ASCII-Zeichen erscheinen, um Adressen zu bilden, die legitimen Websites ähnlich sehen.

Falls ihr auch schon einmal auf Phishing-Kampagnen gestoßen seid, wisst ihr vielleicht, wie schwer sie besonders für unbedarfte Nutzer zu erkennen sind. Tipps, was man tun kann, wenn man auf Phishing hereingefallen ist, haben wir in einem separaten Artikel zusammengefasst.

Siehe auch: Internet, Schadsoftware, Betrug, Phishing Internet, Schadsoftware, Betrug, Phishing CC0 / Pixabay
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