Gegen Apples lautes Zetern:
EU-Gesetz für einheitliches Handy-Laden
Auch wenn Apple nie müde wird, gegen solche Vorhaben öffentlich zu wettern und hinter den Kulissen zu lobbyieren, geht die EU wieder einen Schritt Richtung einheitliches Handy-Laden. Die Kommission wird am Donnerstag den Gesetzgebungsprozess anschieben.
Es ist ein Streit, der sich seit mehr als einem Jahrzehnt bei vielen Aspekten vor allem zwischen der EU und Apple abspielt. Die Europäische Union will alle Hersteller per Gesetz dazu verpflichten, bei bestimmten elektronischen Geräten dieselben Lade-Anschlüsse zu verwenden. Auch bei den Ladegeräten ist man darum bemüht, eine gesetzliche Regelung zu finden, die zu einer Vereinheitlichung und Reduktion von Elektroschrott beiträgt. All diese Vorhaben sollen sich in einem Gesetzentwurf der EU-Kommission wiederfinden, der jetzt vorgestellt werden soll.
Vielleicht ein Ausweg für Apple: iPhone laden ganz ohne Ports ist auch möglich
Wie die Nachrichtenagentur Reuters in ihrem Bericht schreibt, will man von einer mit der Sache vertrauten Quelle erfahren haben, dass die Kommission am Donnerstag seinen Legislativvorschlag für ein gemeinsames Ladegerät und einheitliche Ladeports für Handys, Tablets und Kopfhörer vorlegen will. Das Vorhaben stützt sich vor allem auf zwei Säulen: Der Verkauf von Ladegeräten soll von den Geräten entkoppelt werden - einige Hersteller haben hier schon unabhängig von Gesetzen begonnen, neue Geräte nicht mehr mit Ladegerät auszuliefern.
Bei der zweiten Säule des Gesetzesvorhabens geht es um den Punkt, der seit über einem Jahrzehnt vor allem zwischen der EU und Apple für Streit sorgt: Die Kommission schlägt vor, alle Ladeanschlüsse von Smartphones, Tablets und Kopfhörern zu harmonisieren. Da große Teile der Elektronikbranche bereits auf den gleichen USB-Standard setzen, würde dieser Paragraf natürlich vor allem Apple und den Lightning-Port treffen.
Vielleicht ein Ausweg für Apple: iPhone laden ganz ohne Ports ist auch möglich
Wie die Nachrichtenagentur Reuters in ihrem Bericht schreibt, will man von einer mit der Sache vertrauten Quelle erfahren haben, dass die Kommission am Donnerstag seinen Legislativvorschlag für ein gemeinsames Ladegerät und einheitliche Ladeports für Handys, Tablets und Kopfhörer vorlegen will. Das Vorhaben stützt sich vor allem auf zwei Säulen: Der Verkauf von Ladegeräten soll von den Geräten entkoppelt werden - einige Hersteller haben hier schon unabhängig von Gesetzen begonnen, neue Geräte nicht mehr mit Ladegerät auszuliefern.
Bei der zweiten Säule des Gesetzesvorhabens geht es um den Punkt, der seit über einem Jahrzehnt vor allem zwischen der EU und Apple für Streit sorgt: Die Kommission schlägt vor, alle Ladeanschlüsse von Smartphones, Tablets und Kopfhörern zu harmonisieren. Da große Teile der Elektronikbranche bereits auf den gleichen USB-Standard setzen, würde dieser Paragraf natürlich vor allem Apple und den Lightning-Port treffen.
21 Prozent noch Lightning
Wie eine von der Kommission angeregte Studie zeigt, hatte die Hälfte der Ladegeräte, die 2018 zusammen mit Mobiltelefonen verkauft wurden, einen USB-Micro-B-Anschluss, 29 % einen USB-C-Anschluss und 21 % einen Lightning-Anschluss. Man darf wirklich gespannt sein, ob man mit dem Gesetzesvorhaben nach einem Jahrzehnt voller Absichtsbekundungen jetzt wirklich vorankommen wird.
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