Scharfe Kritik: US-Verkehrsbehörde geht auf Kollisionskurs mit Tesla
Tesla gehört zu den Autobauern, die derzeit bzw. schon lange am aggressivsten beim Thema autonomes Fahren agieren. Das beginnt beim immer noch missverständlichen Namen Autopilot und endet mit dem Full Self-Driving-Modus. Die US-Verkehrsbehörde ist jedenfalls skeptisch.
Tesla-Chef Elon Musk hat schon vor Jahren (öffentlich) davon geträumt, dass die Fahrzeuge des derzeit bekanntesten Elektroautobauers eher früher als später ganz alleine bzw. ohne Fahrer unterwegs sein werden und sich auf Knopfdruck herbeirufen lassen - selbst wenn das Auto am anderen Ende der USA steht. Auch zum Namen Autopilot gibt es schon seit vielen Jahren Diskussionen, denn viele sind der Meinung, dass dieser mehr suggeriert, als das Feature tatsächlich zu leisten vermag. Denn streng genommen ist das eine reine Assistenzfunktion, die stets Aufsicht benötigt.
Aktuell gibt es auch viele Diskussionen zum "echten" Selbstfahrmodus von Tesla, dem Full Self-Driving (FSD). Dessen Verfügbarkeit soll bereits Ende September ausgeweitet werden, was aber Jennifer Homendy, Chefin der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB), für keine besonders gute Idee hält.
Sie ging auch noch weiter und meinte, dass Tesla "eindeutig zahlreiche Menschen dazu verleitet hat, die Technologie zu missbrauchen". Eine Handhabe, präventiv gegen Tesla vorzugehen, hat die Behörde allerdings nicht. Sie darf zwar Empfehlungen aussprechen und kann und muss Vorfälle untersuchen, Verbote kann das NTSB aber nicht aussprechen oder vollstrecken.
Eine so offene Kritik ist aber dennoch erstaunlich und muss als klarer Warnschuss in Richtung Tesla gesehen werden - ob sich Elon Musk davon beeindrucken lässt, ist aber natürlich fraglich.
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Aktuell gibt es auch viele Diskussionen zum "echten" Selbstfahrmodus von Tesla, dem Full Self-Driving (FSD). Dessen Verfügbarkeit soll bereits Ende September ausgeweitet werden, was aber Jennifer Homendy, Chefin der US-Verkehrsbehörde National Transportation Safety Board (NTSB), für keine besonders gute Idee hält.
"Irreführend und unverantwortlich"
Denn im Interview mit dem Wall Street Journal (WSJ) sagte Homendy, dass Tesla "grundlegende Sicherheitsfragen" ansprechen müsse, bevor man an eine FSD-Ausweitung denken kann. Die Vorsitzende des NTSB kritisierte Tesla auch scharf für den Begriff Full Self-Driving, dieser sei "irreführend und unverantwortlich", so Homendy .Sie ging auch noch weiter und meinte, dass Tesla "eindeutig zahlreiche Menschen dazu verleitet hat, die Technologie zu missbrauchen". Eine Handhabe, präventiv gegen Tesla vorzugehen, hat die Behörde allerdings nicht. Sie darf zwar Empfehlungen aussprechen und kann und muss Vorfälle untersuchen, Verbote kann das NTSB aber nicht aussprechen oder vollstrecken.
Eine so offene Kritik ist aber dennoch erstaunlich und muss als klarer Warnschuss in Richtung Tesla gesehen werden - ob sich Elon Musk davon beeindrucken lässt, ist aber natürlich fraglich.
Siehe auch:
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- Full Self Driving: Beta-Version nur für "brave" Tesla-Fahrer verfügbar
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