Häftling schluckt (falsches) Nokia 3310:
OP nach tagelangen Schmerzen
Nachdem ein Gefängnisinsasse über tagelang anhaltende Bauchschmerzen klagte, wurde er im Universitätskrankenhaus von Pristina im Kosovo untersucht. Die Ärzte stellten fest, dass der Mann ein (geklontes) Nokia 3310 verschluckt hatte. Im Anschluss wurde das Gerät operativ entfernt.
Wie der Chirurg Dr. Skender Telaku auf seiner Facebook-Seite verlauten ließ, wurde den Ärzten an der Universitätsklinik der Stadt Pristina im Kosovo in der letzten Woche in 33-jähriger Patient vorgestellt, der seit vier Tagen über starke Bauchschmerzen klagte. Der Mann saß wegen nicht näher benannter Vergehen in Haft und wurde von den Ärzten zunächst per Röntgen untersucht.
Dabei stellten die Mediziner rasch die Ursache seiner Magenprobleme fest. Offenbar hatte der Häftling ein Handy verschluckt. Da das Gerät nicht auf natürliche Weise den Weg aus dem Körper des Mannes fand, war eine Operation nötig, um es zu entfernen. Telaku zufolge erfolgte der Eingriff per Endoskop, also ohne größere Schnitte in den Bauch des Patienten.
Das Telefon konnte letztlich ohne weitere Probleme entfernt werden, so dass der Patient das Krankenhaus kurze Zeit später in Begleitung der Polizei wieder verlassen konnte. Warum der Mann das Telefon verschluckte, ist nicht bekannt. Da es sich um einen Gefangenen handelt, ist jedoch davon auszugehen, dass der Mann mit dem Gerät versucht hat, den Kontakt zur Außenwelt zu halten.
Während viele Medien berichten, dass es sich um ein Nokia 3310 handelt, sehen das von Telaku gezeigte Mobiltelefon und sein Akku aus wie Nachbauten. Das Nokia 3310 wurde von HMD Global zwar 2017 neu aufgelegt, doch auch dieses neue Modell unterscheidet sich auf den zweiten Blick deutlich vom Original, das als extrem widerstandsfähig gilt.
Dabei stellten die Mediziner rasch die Ursache seiner Magenprobleme fest. Offenbar hatte der Häftling ein Handy verschluckt. Da das Gerät nicht auf natürliche Weise den Weg aus dem Körper des Mannes fand, war eine Operation nötig, um es zu entfernen. Telaku zufolge erfolgte der Eingriff per Endoskop, also ohne größere Schnitte in den Bauch des Patienten.
Angst vor giftigen Stoffen aus dem Akku
Der kosovarische Arzt zerlegte das Mobiltelefon noch eigenen Angaben noch im Magen des Mannes in drei Teile, um es risikolos entfernen zu können. Die größte Sorge der Ärzte war die Möglichkeit, dass giftige Stoffe aus dem Akku des nachgemachten Nokia-Telefons austreten könnten. Dazu kam es jedoch nicht.Das Telefon konnte letztlich ohne weitere Probleme entfernt werden, so dass der Patient das Krankenhaus kurze Zeit später in Begleitung der Polizei wieder verlassen konnte. Warum der Mann das Telefon verschluckte, ist nicht bekannt. Da es sich um einen Gefangenen handelt, ist jedoch davon auszugehen, dass der Mann mit dem Gerät versucht hat, den Kontakt zur Außenwelt zu halten.
Während viele Medien berichten, dass es sich um ein Nokia 3310 handelt, sehen das von Telaku gezeigte Mobiltelefon und sein Akku aus wie Nachbauten. Das Nokia 3310 wurde von HMD Global zwar 2017 neu aufgelegt, doch auch dieses neue Modell unterscheidet sich auf den zweiten Blick deutlich vom Original, das als extrem widerstandsfähig gilt.
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