Selbstfahrender Bus fährt sehbehinderten Paralympics-Teilnehmer um
Der japanische Automobilkonzern Toyota hatte sich vom Einsatz autonomer Shuttle-Busse im Olympischen Dorf sicherlich einen tollen Werbeeffekt versprochen. Dumm nur, dass ein solcher nun ausgerechnet einen behinderten Sportler umfuhr.
Getroffen hat es den japanischen Judoka Aramitsu Kitazono, der nun nicht mehr in der Lage sein wird, an dem olympischen Turnier teilzunehmen. Eigentlich sollten bereits am Wochenende Kämpfe stattfinden, in denen der Sportler vorankommen wollte. Der Zusammenprall mit dem autonomen Fahrzeug hinterließ bei ihm Schürf- und Schnittwunden sowie einige Prellungen, berichtet die britische Tageszeitung The Guardian.
Der Unfall ereignete sich Ende letzter Woche und sorgte für entsprechende Aufregung bei Toyota. Der Konzern misst der Sache hinreichend große Bedeutung zu, um mehr als nur eine übliche Stellungnahme und Entschuldigung folgen zu lassen. Konzernchef Akio Toyoda wandte sich persönlich an die Öffentlichkeit, der deutlich mehr tat, als nur einen Fehler einzuräumen und um Entschuldigung zu bitten.
Der Unfall ereignete sich, als das Fahrzeug einen Fußgänger-Übergang kreuzte. Laut den internen Daten-Logs hätten die Sensoren durchaus erkannt, dass sich Personen am Fahrbahn-Rand aufhielten. Die KI interpretierte die Lage aber wohl falsch, weil Fußgänger normalerweise stehen bleiben, wenn sich einer der Busse nähert. Die Technologie hatte wohl nicht auf dem Schirm, dass es eben auch sehbehinderte Menschen wie Kitazono gibt, der seinen Weg einfach fortsetzte. Zuvor waren die Fahrzeuge bereits seit dem Start der Olympischen Sommerspiele ohne Probleme im Einsatz.
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Der Unfall ereignete sich Ende letzter Woche und sorgte für entsprechende Aufregung bei Toyota. Der Konzern misst der Sache hinreichend große Bedeutung zu, um mehr als nur eine übliche Stellungnahme und Entschuldigung folgen zu lassen. Konzernchef Akio Toyoda wandte sich persönlich an die Öffentlichkeit, der deutlich mehr tat, als nur einen Fehler einzuräumen und um Entschuldigung zu bitten.
Toyota stellt Technik in Frage
Er stellte gleich den kompletten Entwicklungsstand autonomer Fahrzeuge in Frage. Der Vorfall zeige, dass "autonome Fahrzeuge aktuell keine realistische Option auf normalen Straßen sind", sagte Toyoda nach einem Besuch am Unfallort und einer Sichtung zugehöriger Videoaufnahmen. Man habe zu viel Vertrauen in die Technologie des selbstständigen Fahrens gesteckt.Der Unfall ereignete sich, als das Fahrzeug einen Fußgänger-Übergang kreuzte. Laut den internen Daten-Logs hätten die Sensoren durchaus erkannt, dass sich Personen am Fahrbahn-Rand aufhielten. Die KI interpretierte die Lage aber wohl falsch, weil Fußgänger normalerweise stehen bleiben, wenn sich einer der Busse nähert. Die Technologie hatte wohl nicht auf dem Schirm, dass es eben auch sehbehinderte Menschen wie Kitazono gibt, der seinen Weg einfach fortsetzte. Zuvor waren die Fahrzeuge bereits seit dem Start der Olympischen Sommerspiele ohne Probleme im Einsatz.
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