Roomba für den Gehweg: Autonomer Kehrroboter darf Helsinki putzen
Was in unseren Wohnungen schon lange möglich ist, schafft es jetzt auch auf die Straße: Helsinki hat einen autonomen Kehrroboter in Betrieb genommen und erprobt den Einsatz in einem ersten Test. Der futuristische Reinemacher macht vieles deutlich besser als seine alten Kehr-Kollegen.
Wie das Unternehmen vermeldet, war Trombia Free in einem ersten Feldversuch vom 19 bis 27. April im Stadtteil Jätkäsaari zu wechselnden Tages- und Nachtzeiten aktiv. "Für uns ist Jätkäsaari ein idealer Smart-City-Teststandort und eine Referenz für die Großstädte der Welt", so Geschäftsführer Antti Nikkanen von Trombia Technologies. Das Unternehmen konnte im Rahmen dieses Pilotprojekts wichtige Informationen zu Geräuschpegel der Kehrvorgänge, Kehrleistung sowie zu Bedienung, Vorteilen und Grenzen der autonomen Kehrmaschine sammeln.
Trombia Free war - wie so häufig bei Tests von autonomen Systemen auf öffentlichen Straßen - dabei immer von einer Aufsichtsperson begleitet worden, die im Zweifelsfall in das Verhalten eingreifen kann. Auf dem Weg zu den definierten Reinigungsbereichen bewegt sich Trombia Free mit rund 10 km/h, im Betrieb drosselt die Geschwindigkeit auf 6 km/h. Die Umgebungswahrnehmung wird mit der bewährten Mischung aus Kameras, KI-gestützter Bild- und Objekterkennung sowie LIDAR-Sensoren realisiert. Letzte sollen das System besonders wetterfest machen.
Saubere Straßen mit einem Bruchteil der bisher benötigten Energie
Es ist ein erster Ausblick in die mögliche Zukunft von Stadtreinigung, die effektiver, umweltschonender und für Bewohner fast unmerklich abläuft: Das finnische Unternehmen Trombia Technologies Oy hat sich mit den Stadt-Logistikern von Helsinki City Construction Services (Stara) und der Stadt Helsinki zusammengetan, um seinen autonomen Kehrroboter Trombia Free unter echten Alltagsbedingungen zu testen - und das offenbar mit Erfolg.Autonomer Kehrroboter Trombia Free
Wie das Unternehmen vermeldet, war Trombia Free in einem ersten Feldversuch vom 19 bis 27. April im Stadtteil Jätkäsaari zu wechselnden Tages- und Nachtzeiten aktiv. "Für uns ist Jätkäsaari ein idealer Smart-City-Teststandort und eine Referenz für die Großstädte der Welt", so Geschäftsführer Antti Nikkanen von Trombia Technologies. Das Unternehmen konnte im Rahmen dieses Pilotprojekts wichtige Informationen zu Geräuschpegel der Kehrvorgänge, Kehrleistung sowie zu Bedienung, Vorteilen und Grenzen der autonomen Kehrmaschine sammeln.
Trombia Free war - wie so häufig bei Tests von autonomen Systemen auf öffentlichen Straßen - dabei immer von einer Aufsichtsperson begleitet worden, die im Zweifelsfall in das Verhalten eingreifen kann. Auf dem Weg zu den definierten Reinigungsbereichen bewegt sich Trombia Free mit rund 10 km/h, im Betrieb drosselt die Geschwindigkeit auf 6 km/h. Die Umgebungswahrnehmung wird mit der bewährten Mischung aus Kameras, KI-gestützter Bild- und Objekterkennung sowie LIDAR-Sensoren realisiert. Letzte sollen das System besonders wetterfest machen.
Große Vorteile im Vergleich mit dem alten Eisen
Abseits der logistischen Anreize sehen die Macher von Trombia Free das größte Argument aber in den beeindruckenden Verbrauchs-Werten, die das System in Vergleich mit konventionellen Kehrmaschinen bietet. Laut den Entwicklern benötigt man bei gleicher Leistung nur rund 15 Prozent der Energie, darüber hinaus werden beim Reinigungsvorgang keine Emissionen frei. Außerdem verbrauche man mit 0,6 - 0,8 Liter pro Minute nur einen Bruchteil der Wassermenge, die bei herkömmlichen Straßen-Reinigungsmethoden benötigt wird. Letztes schlagendes Argument: Die Belastung für Stadtbewohner selbst: "Die autonome und elektrische Kehrmaschine ist so leise, dass sie es ermöglicht, die Straßen nachts zu kehren und den Verkehr so wenig wie möglich zu behindern."
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