Mit blauem Auge durch Corona:
Das Kinosterben ist bisher ausgeblieben
Seit dem Ausbruch der Pandemie wird viel über die wirtschaftlichen Folgen gesprochen und spekuliert. Eine Branche, die es besonders hart traf, ist das Kino. Doch trotz finanzieller Einbußen können sich Lichtspielhäuser noch über Wasser halten, das befürchtete Kinosterben bleibt aus.
Die gesamte Kultur- und Veranstaltungsbranche leidet seit dem Beginn der Pandemie, besonders hart traf es aber sicherlich die Kinos. Denn diese waren schon vor Corona massiv unter Druck, vor allem die Streaming-Konkurrenz machte dem klassischen Filmgeschäft das Leben schwer. Und so befürchtete so mancher, dass die Reserven der Betreiber schon bald aufgebraucht sind und die Kinos schließen werden, und zwar endgültig.
Doch überraschenderweise ist das befürchtete, ja erwartete Kinosterben bisher nicht eingetreten. Die Filmförderungsanstalt (FFA) gab nämlich heute die Anzahl der bundesweiten Spielstätten bekannt und hier kann man die Zahl 1716 lesen. Das ist zwar weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, allerdings waren es 2020 nur 18 Kinos mehr.
Dass die Kinos bisher fast alle überleben konnten, ist auch den Hilfsprogrammen des Bundes, der FFA und diverser Länderförderungen zu verdanken, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht (PDF). Ob die Branche auch durch einen zweiten Corona-Winter relativ unbeschadet kommt, ist freilich nicht vorauszusagen, denn angesichts neuer Mutanten sind neuerliche Lockdown-Maßnahmen nicht auszuschließen.
Doch überraschenderweise ist das befürchtete, ja erwartete Kinosterben bisher nicht eingetreten. Die Filmförderungsanstalt (FFA) gab nämlich heute die Anzahl der bundesweiten Spielstätten bekannt und hier kann man die Zahl 1716 lesen. Das ist zwar weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum, allerdings waren es 2020 nur 18 Kinos mehr.
"Das Kino lebt"
"Das viel befürchtete Kinosterben hat bisher nicht stattgefunden", freute sich FFA-Vorstand Peter Dinges. Die Filmförderungsanstalt blickt auch recht optimistisch in die Zukunft: "Natürlich sind die Kinos noch längst nicht über den Berg, insgesamt aber scheinen sie in ihrer Gesamtheit bis jetzt relativ unbeschadet durch die zuletzt siebenmonatige Schließungszeit gekommen zu sein."Dass die Kinos bisher fast alle überleben konnten, ist auch den Hilfsprogrammen des Bundes, der FFA und diverser Länderförderungen zu verdanken, heißt es in einem heute veröffentlichten Bericht (PDF). Ob die Branche auch durch einen zweiten Corona-Winter relativ unbeschadet kommt, ist freilich nicht vorauszusagen, denn angesichts neuer Mutanten sind neuerliche Lockdown-Maßnahmen nicht auszuschließen.
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