Russland rammt China: Größte Kollision im Orbit seit über 10 Jahren
Ein chinesischer Satellit ist im Orbit mit Teilen einer russischen Raketenstufe zusammengestoßen. Es ist die größte Kollision in der Erdumlaufbahn seit über zehn Jahren. Entdeckt wurde der Vorfall durch einen unabhängigen Experten. Es bleiben aber Fragen offen.
Wie der Experte beschreibt, habe er im Katalog für Objekte in der Erdumlaufbahn, die die 18. Raumfahrtkontrollstaffel der U.S. Space Force (18SPCS) für registrierte Nutzer zur Verfügung stellt, ein Update zu einer "Kollision mit einem Satelliten" entdeckt, das bereits im März vorgenommen worden war. Genauer handelt es sich dabei um den chinesischen Militärsatelliten Yunhai 1-02. Solch einen Eintrag habe er "noch nie für einen Satelliten gesehen", so McDowell. Zunächst war für den Experten aus den Daten nicht ersichtlich, mit welchem Objekt sich eine Kollision ereignet hatte.
Nach einer Analyse konnte der Experte den wahrscheinlichen Zusammenhang ermitteln: Das Objekt 48078, das mit Yunhai 1-02 zusammengestoßen war, konnte überhaupt erst durch den Unfall entdeckt und in die Datenbank mit aufgenommen werden. Wie eine weitere Analyse zeigt, handelt es sich wahrscheinlich um ein 10 bis 50 Zentimeter breites Trümmerstück von einer Zenit-2-Rakete, mit der im September 1996 der russische Spionagesatellit Tselina-2 gestartet wurde.
Download Kerbal Space Program - Raketenwissenschaft selbstgemacht
So einen großen Zusammenstoß im Orbit gab es seit 2009 nicht mehr
Experten warnen seit Jahren, dass es im Erdorbit wegen der drastisch erhöhten Schlagzahl an Raketenstarts und Platzierungen von Satelliten immer enger wird. Je mehr Objekte ihre Bahnen um unseren Planeten ziehen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit von Zusammenstößen - auch, weil viele Starts immer noch ohne einen Rückfahrplan für im All verbleibende Teile durchgeführt werden. Der Astrophysiker und Satellitenverfolger Jonathan McDowell, der am Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts, tätig ist, berichtet jetzt über die heftigste Kollision seit über 10 Jahren.Wie der Experte beschreibt, habe er im Katalog für Objekte in der Erdumlaufbahn, die die 18. Raumfahrtkontrollstaffel der U.S. Space Force (18SPCS) für registrierte Nutzer zur Verfügung stellt, ein Update zu einer "Kollision mit einem Satelliten" entdeckt, das bereits im März vorgenommen worden war. Genauer handelt es sich dabei um den chinesischen Militärsatelliten Yunhai 1-02. Solch einen Eintrag habe er "noch nie für einen Satelliten gesehen", so McDowell. Zunächst war für den Experten aus den Daten nicht ersichtlich, mit welchem Objekt sich eine Kollision ereignet hatte.
Nach einer Analyse konnte der Experte den wahrscheinlichen Zusammenhang ermitteln: Das Objekt 48078, das mit Yunhai 1-02 zusammengestoßen war, konnte überhaupt erst durch den Unfall entdeckt und in die Datenbank mit aufgenommen werden. Wie eine weitere Analyse zeigt, handelt es sich wahrscheinlich um ein 10 bis 50 Zentimeter breites Trümmerstück von einer Zenit-2-Rakete, mit der im September 1996 der russische Spionagesatellit Tselina-2 gestartet wurde.
Es wird noch schlimmer
Wie McDowell betont, sind aktuell 37 Trümmerstücke bekannt, die durch den Zusammenstoß entstanden sind - und es gibt wohl noch viele weitere, die noch nicht erfasst sind. Der Experte beschreibt den Vorfall im Interview mit Space.com als "die größte bestätigte Orbital-Kollision seit 2009". McDowell schließt mit einer klaren Warnung: "Kollisionen sind proportional zum Quadrat der Anzahl der Objekte in der Umlaufbahn. Das heißt, wenn man 10 Mal so viele Satelliten hat, gibt es 100 Mal so viele Kollisionen."Download Kerbal Space Program - Raketenwissenschaft selbstgemacht
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Diskussionsthread: Playstation 4
Venom316 - Heute 15:18 Uhr -
ZimaOS - eines der einsteigerfreundlichsten NAS vielleicht....
d-hubs - Heute 10:22 Uhr -
Mecklenburg-Vorpommern wagt es - setzt sich ab von Microsoft
d-hubs - Vorgestern 18:23 Uhr -
Ventoy: das Tool zur Erstellung eines bootfähigen USB-Sticks
d-hubs - 07.07. 16:46 Uhr -
Home Assistant 2026.7 ::
d-hubs - 06.07. 14:38 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen