App Store: Apple kündigt Preissenkung für Apps in Deutschland an
Apple informiert alle iOS- und macOS-Entwickler über anstehende Preisänderungen für Apps und In-App-Käufe im eigenen App Store, die in den nächsten Tagen unter anderem in Deutschland greifen. Vor allem iPhone- und iPad-Besitzer profitieren von günstigeren Preisen für Apps.
Unter dem Thema "Kommende Steuer- und Preisänderungen für Apps und In-App-Käufe" kündigt das kalifornische Unternehmen eine leicht veränderte Preispolitik an, welche sich auf die so genannte "Tier-Liste" der App Store-Preise auswirkt. Entwickler, die ihre Programme über Apples Kanäle vertreiben, müssen diese zu bestimmten Fixpreisen anbieten. Gestaffelt wird dabei in insgesamt 87 Schritten von einer gänzlich kostenlosen App bis hin zum maximal aufgerufenen Preis von bis dato 1099,99 Euro.
Alternativ könnten Entwickler auf das Tier 2 ausweichen, welches jedoch mit 1,99 Euro eingepreist wird und so mit einer deutlichen Preiserhöhung verbunden wäre. Ob sich die Unternehmen hier auf eine kritische Diskussion mit ihren Kunden einlassen würden, statt auf zehn Cent zu verzichten, bleibt abzuwarten. Die neue Tier-Liste, welche Apple öffentlich und somit transparent darstellt, greift zudem auch bei In-App-Käufen.
Sich automatisch erneuernde Abonnements scheinen von der Preissenkungen jedoch nicht sofort betroffen zu sein. Dabei sollten Kunden Ausschau halten, ob sich in einigen Fällen eine Kündigung und ein darauffolgender Neuabschluss eines Abos auf den Monats- oder Jahrespreis des Pakets auswirken könnte, um den einen oder anderen Euro zu sparen.
Siehe auch:
Die 99-Cent-Apps kehren in den App Store zurück
Die nun angekündigten Preisänderungen senken nicht nur den Höchstpreis einer App auf 999,99 Euro, sondern wirken sich vor allem positiv auf die niedrigen Tiers aus. Schlagen in Deutschland bislang viele iOS- und iPadOS-Apps mit 1,09 Euro zu Buche, werden Entwickler jetzt dazu angehalten, die Kosten zeitnah auf 0,99 Euro (Tier 1) zu senken. Damit sind die Preise mit einem Großteil der Vereinigten Staaten vergleichbar, deren US-Nutzer seit Jahren Programme für 99 Cent aus dem Apple App Store beziehen können.Alternativ könnten Entwickler auf das Tier 2 ausweichen, welches jedoch mit 1,99 Euro eingepreist wird und so mit einer deutlichen Preiserhöhung verbunden wäre. Ob sich die Unternehmen hier auf eine kritische Diskussion mit ihren Kunden einlassen würden, statt auf zehn Cent zu verzichten, bleibt abzuwarten. Die neue Tier-Liste, welche Apple öffentlich und somit transparent darstellt, greift zudem auch bei In-App-Käufen.
Sich automatisch erneuernde Abonnements scheinen von der Preissenkungen jedoch nicht sofort betroffen zu sein. Dabei sollten Kunden Ausschau halten, ob sich in einigen Fällen eine Kündigung und ein darauffolgender Neuabschluss eines Abos auf den Monats- oder Jahrespreis des Pakets auswirken könnte, um den einen oder anderen Euro zu sparen.
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