Apple AirTag: Die "bittere Überraschung" beim Batteriewechsel
Apple warnt in einem neuen Support-Dokument über den Einsatz von Knopfzellen mit Bitterstoffbeschichtung innerhalb der AirTags. Die zur Kindersicherung überzogenen CR2032-Batterien könnten demnach möglicherweise nach einem Wechsel den Dienst verweigern.
Ein Wechsel der Batterie wird für viele Nutzer eines Apple AirTag wohl noch einige Monate in der Zukunft liegen, da der US-amerikanische Hersteller mit Hilfe klassischer CR2032-Knopfzellen-Batterien auf Lithium-Basis eine Laufzeit von über einem Jahr verspricht. Wenn es demnächst doch dazu kommen sollte, weist Apple jetzt auf einen besonderen Umstand hin, der Knopfzellen betrifft, die mit einer speziellen Kindersicherung ausgestattet sind.
Grund für die Beschichtung ist vor allem die Größe der Knopfzellen. Da diese von Kindern leicht verschluckt werden können, nutzen diverse Batteriehersteller einen unsichtbaren, bitter schmeckenden Überzug, um die münzförmigen Stromgeber aus den Mündern dieser fernzuhalten. Entsprechend müssen sich AirTag-Besitzer vor einem Wechsel der Batterie vorab erkundigen, ob die gekauften CR2032-Knopfzellen möglicherweise über eine solche Beschichtung verfügen.
Neben dem Risiko, dass Kleinkinder den gesamten AirTag verschlucken können, gibt es unter anderem in Australien den Hinweis, die Bluetooth-Tracker zum Wiederfinden verlegter Schlüssel oder Rucksäcke gänzlich von Kindern fernzuhalten. Zu leicht soll es laut einer Behörde sein, das Batteriefach der AirTags zu öffnen und somit Gefahr zu laufen, dass die Knopfzelle in die Hände von Kleinkindern gerät. In Down Under werden wöchentlich mehr als 20 Kinder in Krankenhäuser eingeliefert, weil Knopfzellen-Batterien verschluckt wurden.
Siehe auch:
Auszug aus dem Apple Support-Dokument
"CR2032-Batterien mit einer Bitterstoffbeschichtung funktionieren möglicherweise nicht mit dem AirTag oder anderen batteriebetriebenen Produkten, je nach Ausrichtung der Beschichtung in Bezug auf die Batteriekontakte." (Zur Support-Webseite)Grund für die Beschichtung ist vor allem die Größe der Knopfzellen. Da diese von Kindern leicht verschluckt werden können, nutzen diverse Batteriehersteller einen unsichtbaren, bitter schmeckenden Überzug, um die münzförmigen Stromgeber aus den Mündern dieser fernzuhalten. Entsprechend müssen sich AirTag-Besitzer vor einem Wechsel der Batterie vorab erkundigen, ob die gekauften CR2032-Knopfzellen möglicherweise über eine solche Beschichtung verfügen.
Neben dem Risiko, dass Kleinkinder den gesamten AirTag verschlucken können, gibt es unter anderem in Australien den Hinweis, die Bluetooth-Tracker zum Wiederfinden verlegter Schlüssel oder Rucksäcke gänzlich von Kindern fernzuhalten. Zu leicht soll es laut einer Behörde sein, das Batteriefach der AirTags zu öffnen und somit Gefahr zu laufen, dass die Knopfzelle in die Hände von Kleinkindern gerät. In Down Under werden wöchentlich mehr als 20 Kinder in Krankenhäuser eingeliefert, weil Knopfzellen-Batterien verschluckt wurden.
Siehe auch:
- Cook, Musk & Nordkorea: YouTuber schickt Apple AirTags auf Weltreise
- Apple AirTags: Warnung vor dem Verschlucken der Batterie bei Kindern
- Apple will mögliches Stalken per AirTags entschärfen - mit Android-App
- Deutscher Sicherheitsforscher hat Apples AirTags bereits geknackt
- Vorwurf: AirTags ermöglichen "effektives kostengünstiges Stalking"
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