Apple AirTags: Warnung vor dem Verschlucken der Batterie bei Kindern
Apple hat vor einigen Monaten seinen Tracker mit dem Namen AirTag vorgestellt, dieser soll das Wiederfinden von Schlüsselbunden und ähnlichem erleichtern. Doch die AirTags kommen immer wieder in die Kritik, zunächst beim Thema Privatsphäre, nun bei Sicherheit von Kindern.
Wer kleine Kinder hat, der kennt sicherlich die Situation: Nach einem panischen und erfolglosen "Neeeein! Nicht in den Mund stecken!" bleibt einem nur ein Sprint und beherzter Griff in den Mund des Sprösslings übrig, um das Objekt der oralen Begierde herauszuholen. Dabei ist der eine oder andere aber zu spät dran und muss hoffen, dass das, was oben reinkam, später wieder in der Windel gefunden wird.
Die Competition and Consumer Commission (ACCC) hat Konsumenten gewarnt, AirTags nach Möglichkeit von Kindern fernzuhalten. Grund ist aber nicht in erster Linie die Erstickungsgefahr beim AirTag selbst, sondern die Tatsache, dass es zu leicht ist, die möglicherweise gefährliche, da toxische Batterie zu entfernen. Diese könne in weitere Folge nach dem Verschlucken undicht werden oder auch im Hals steckenbleiben.
In einem Statement (via 9to5Mac) schreibt die ACCC: "Die ACCC ist besorgt, dass das Batteriefach des AirTag für kleine Kinder zugänglich sein könnte und die Knopfbatterie leicht entfernt werden kann. Darüber hinaus lässt sich der Deckel des AirTag-Batteriefachs beim Schließen nicht immer vollständig verriegeln, und beim Schließen des AirTag-Deckels ertönt ein charakteristisches Geräusch, das suggeriert, dass der Deckel sicher ist, obwohl dies nicht der Fall ist."
Der australische Händler Officeworks hat bereits im vergangenen Monat aus Sicherheitsgründen den Verkauf von AirTags unterbrochen bzw. eingestellt. Seither hat Apple der Verpackung eine Warnung hinzugefügt, das war für die ACCC aber offenbar nicht genug.
AirTags mit gefährlicher Batterie
Auch Apples AirTags eignen sich nahezu perfekt, um in den Mund gesteckt zu werden, zumal sie oft als Schlüsselanhänger dienen - und Schlüssel haben eine regelrecht magische Anziehungskraft auf Kinder. Und das ist auch der Grund, warum das Apple-Zubehör ins Visier der australischen Konsumenten- und Wettbewerbsbehörde geraten ist.Die Competition and Consumer Commission (ACCC) hat Konsumenten gewarnt, AirTags nach Möglichkeit von Kindern fernzuhalten. Grund ist aber nicht in erster Linie die Erstickungsgefahr beim AirTag selbst, sondern die Tatsache, dass es zu leicht ist, die möglicherweise gefährliche, da toxische Batterie zu entfernen. Diese könne in weitere Folge nach dem Verschlucken undicht werden oder auch im Hals steckenbleiben.
In einem Statement (via 9to5Mac) schreibt die ACCC: "Die ACCC ist besorgt, dass das Batteriefach des AirTag für kleine Kinder zugänglich sein könnte und die Knopfbatterie leicht entfernt werden kann. Darüber hinaus lässt sich der Deckel des AirTag-Batteriefachs beim Schließen nicht immer vollständig verriegeln, und beim Schließen des AirTag-Deckels ertönt ein charakteristisches Geräusch, das suggeriert, dass der Deckel sicher ist, obwohl dies nicht der Fall ist."
Der australische Händler Officeworks hat bereits im vergangenen Monat aus Sicherheitsgründen den Verkauf von AirTags unterbrochen bzw. eingestellt. Seither hat Apple der Verpackung eine Warnung hinzugefügt, das war für die ACCC aber offenbar nicht genug.
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