Eigenständigkeit weg: OnePlus nur noch eine Untermarke von Oppo
Dass OnePlus keineswegs das nette kleine Smartphone-Startup ist, als das es sich anfangs gern präsentierte, hat sich inzwischen weitgehend herumgesprochen. Damit sieht man wohl auch keine Notwendigkeit mehr, diesen Anschein zu wahren.
Die Marke wird ihre weitgehende Eigenständigkeit nun komplett verlieren. Zukünftig ist OnePlus nur noch eine Untermarke Oppos. Innerhalb Oppos soll aber zumindest eine Eigenständigkeit gewahrt bleiben, so dass die Smartphone-Serien beider Marken weiterhin nicht direkt miteinander in Beziehung stehen. Der bisherige OnePlus-Chef Pete Lau wird dann als Produkt-Chef der gemeinsamen Organisation sowohl für die OnePlus- als auch die Oppo-Geräte zuständig sein.
Das geht aus einem Dokument hervor, das der Leaker Evan Blass jetzt veröffentlichte. Zuvor hatte schon Lau eine Zusammenführung beider Unternehmensbereiche angekündigt, war aber nicht auf Details eingegangen. Auch jetzt ist nicht jede Einzelheit bekannt, man kann aber davon ausgehen, dass die beiden Marken mit zwei unterschiedlichen Marketing-Teams gegenüber der Öffentlichkeit präsentiert werden, ansonsten im Hintergrund aber die gleichen Abteilungen von der Entwicklung bis zur Produktion und dem Vertrieb tätig sind.
Letztlich wird sich für die OnePlus-Kunden wahrscheinlich nur wenig ändern. Die beiden Marken gehören ohnehin schon immer zum gleichen Gesamtkonzern BBK Electronics, unter dessen Dach auch noch kleinere Namen wie Vivo und Realme zu finden sind. Im Grunde beruht die Produktion der Smartphones von OnePlus und Oppo auch seit jeher auf den gleichen Zulieferkanälen.
Das geht aus einem Dokument hervor, das der Leaker Evan Blass jetzt veröffentlichte. Zuvor hatte schon Lau eine Zusammenführung beider Unternehmensbereiche angekündigt, war aber nicht auf Details eingegangen. Auch jetzt ist nicht jede Einzelheit bekannt, man kann aber davon ausgehen, dass die beiden Marken mit zwei unterschiedlichen Marketing-Teams gegenüber der Öffentlichkeit präsentiert werden, ansonsten im Hintergrund aber die gleichen Abteilungen von der Entwicklung bis zur Produktion und dem Vertrieb tätig sind.
Mehr Effizienz
Durch die Zusammenlegung sollen vor allem die Ressourcen im operativen Geschäft effizienter genutzt werden können. Dies dürfte dem Gesamtkonzern helfen, im schärfer werdenden Konkurrenzkampf insbesondere zwischen den chinesischen Produzenten besser bestehen zu können. Vor allem die Probleme, in die Huawei durch die US-Sanktionen gestürzt wurde, hatten den Markt hier ordentlich durcheinandergewirbelt.Letztlich wird sich für die OnePlus-Kunden wahrscheinlich nur wenig ändern. Die beiden Marken gehören ohnehin schon immer zum gleichen Gesamtkonzern BBK Electronics, unter dessen Dach auch noch kleinere Namen wie Vivo und Realme zu finden sind. Im Grunde beruht die Produktion der Smartphones von OnePlus und Oppo auch seit jeher auf den gleichen Zulieferkanälen.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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