Globales Rennen startet: USA stecken über 50 Mrd. $ in ihre Chipbranche
Die USA haben im Rennen um die zukünftige Aufteilung des Chip-Weltmarkts vorgelegt: Die heimische Halbleiter-Industrie soll mit einem ziemlich hohen Betrag subventioniert werden. 52 Milliarden Dollar sind hier vorgesehen.
Die gesetzlichen Grundlagen hierfür hat nun zumindest der Senat abgesegnet. Auch das Repräsentantenhaus muss dem noch seine Zustimmung geben, grundlegende Widerstände sind hier allerdings nicht zu erwarten. Aufgrund der aktuellen Engpässe und der daraus resultierenden Probleme für viele andere Bereiche der Wirtschaft, läuft das Genehmigungsverfahren derzeit sogar im Schnelldurchgang, berichtet das Branchenblatt EETimes.
Das Paket enthält so auch einen Betrag von rund 2 Milliarden Dollar, mit dem auf die aktuelle Lieferkrise reagiert werden soll. Dieses Geld soll beispielsweise helfen, die bestehenden Produktionslinien in den USA kurzfristig noch etwas weiter zu optimieren, um den Ausstoß möglichst hoch zu halten oder sogar noch etwas zu steigern.
Der genannte Betrag soll in den kommenden fünf Jahren ausgeschüttet werden. Er wirkt dabei nicht komplett allein, sondern auch in Verbindung mit weiteren Initiativen und politischen Weichenstellungen. Damit dürfte sich das globale Wettrennen in dem Bereich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen. Denn die asiatischen Staaten dürften einiges dafür tun, einen wichtigen Teil ihrer Exportwirtschaft nicht einfach herzugeben, während es auch in Europa einige Bestrebungen gibt, die eigene Chipindustrie wieder zu stärken, um unabhängiger vom Weltmarkt zu werden.
Das Paket enthält so auch einen Betrag von rund 2 Milliarden Dollar, mit dem auf die aktuelle Lieferkrise reagiert werden soll. Dieses Geld soll beispielsweise helfen, die bestehenden Produktionslinien in den USA kurzfristig noch etwas weiter zu optimieren, um den Ausstoß möglichst hoch zu halten oder sogar noch etwas zu steigern.
Nicht nur Geld
Der größte Anteil von 49,5 Milliarden Dollar soll hingegen in diverse Forschungs- und Entwicklungs-Projekte fließen, die letztlich dafür sorgen sollen, dass an Standorten im Land ebenfalls Fertigungsanlagen stehen, mit denen man an der Weltspitze dabei sein kann. Mit etwas über 10 Milliarden Dollar profitieren hier beispielsweise das National Semiconductor Technology Center und das National Advanced Packaging Manufacturing Program.Der genannte Betrag soll in den kommenden fünf Jahren ausgeschüttet werden. Er wirkt dabei nicht komplett allein, sondern auch in Verbindung mit weiteren Initiativen und politischen Weichenstellungen. Damit dürfte sich das globale Wettrennen in dem Bereich in den kommenden Jahren deutlich verschärfen. Denn die asiatischen Staaten dürften einiges dafür tun, einen wichtigen Teil ihrer Exportwirtschaft nicht einfach herzugeben, während es auch in Europa einige Bestrebungen gibt, die eigene Chipindustrie wieder zu stärken, um unabhängiger vom Weltmarkt zu werden.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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