Fake-Covid-Tests und mehr: Interpol schlägt in 92 Ländern zu
Wie Interpol mitteilte, sei man im Zuge der Operation Pangea XIV gegen den Vertrieb gefälschter und nicht zugelassener Medikamente und medizinischer Produkte vorgegangen. Behörden in insgesamt 92 Ländern seien an der gemeinsamen Aktion beteiligt gewesen. Im Zuge dessen wurden 113.020 Web-Präsenzen stillgelegt - dabei handelte es sich teils um Webseiten, aber auch um Bereiche auf Online-Marktplätzen und anderen Plattformen.
Als ein Beispiel dafür, wie solche Aktivitäten sich inzwischen über die klassische Webseite hinausbewegen, führte Interpol einen Fall in Venezuela an. Dort wurde ein Mann verhaftet, der im WhatsApp-Messenger eine komplette E-Commerce-Plattform zum Verkauf nicht zugelassender Medikamente aufgebaut hatte. Und in Großbritannien haben Ermittler gefälschte Produkte im Wert von mehreren Millionen Dollar beschlagnahmt und über 3100 Werbeanzeigen abgeschaltet.
"Da die Pandemie mehr Menschen zwang, ihr Leben online zu organisieren, waren die Kriminellen schnell dabei, diese neuen 'Kunden' anzuvisieren", erklärte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock. Einigen Nutzern dürfte durchaus klar gewesen sein, dass sie nachgemachte Medikamente erwarben - was sie zugunsten niedriger Preise in Kauf nahmen. Viele Käufer aber setzten ihre Gesundheit hier unbewusst aufs Spiel.
Als ein Beispiel dafür, wie solche Aktivitäten sich inzwischen über die klassische Webseite hinausbewegen, führte Interpol einen Fall in Venezuela an. Dort wurde ein Mann verhaftet, der im WhatsApp-Messenger eine komplette E-Commerce-Plattform zum Verkauf nicht zugelassender Medikamente aufgebaut hatte. Und in Großbritannien haben Ermittler gefälschte Produkte im Wert von mehreren Millionen Dollar beschlagnahmt und über 3100 Werbeanzeigen abgeschaltet.
Massenhaft falsche Covid-19-Tests
Einer der Schwerpunkte der Aktion lag naturgemäß auf Produkten mit Bezug auf die Covid-19-Pandemie. Bei über der Hälfte der im Zuge der gesamten Operation beschlagnahmten Waren handelte es sich um gefälschte oder nicht zugelassene Corona-Testkits. Deren Verkaufswert belief sich den Angaben zufolge auf 23 Millionen Dollar, in 277 Fällen kam es in diesem Zusammenhang zu Festnahmen. In Italien stellten die Beamten außerdem 500.000 OP-Masken sicher, die ohne Zertifizierung hergestellt wurden - die dabei eingesetzten Maschinen zur Fertigung und Verpackung nahm man auch gleich mit."Da die Pandemie mehr Menschen zwang, ihr Leben online zu organisieren, waren die Kriminellen schnell dabei, diese neuen 'Kunden' anzuvisieren", erklärte Interpol-Generalsekretär Jürgen Stock. Einigen Nutzern dürfte durchaus klar gewesen sein, dass sie nachgemachte Medikamente erwarben - was sie zugunsten niedriger Preise in Kauf nahmen. Viele Käufer aber setzten ihre Gesundheit hier unbewusst aufs Spiel.
Siehe auch:
Kommentar abgeben
Netiquette beachten!
Bilder zum Thema Coronavirus
Videos zum Thema Coronavirus
- Lieferprobleme auch bei Foto-Produkten: Das sind die Hintergründe
- Super Bowl 2021: Ford macht Mut im Kampf gegen Corona
- Gut sicht- und hörbar: Razer präsentiert High-Tech-Gesichtsmaske
- Clever gegen Corona: Stadion setzt Drohnen zum Desinfizieren ein
- Corona-Warn-App: Rundgang durch die Tracing-App des Bundes
Neue Downloads zum Thema
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Edge Sicherheitsupdate: Schwachstelle wird bereits aktiv ausgenutzt
- Motorola Moto G52: Mittelklasse-Smartphone für 249 Euro vorgestellt
- Verbraucherschutz kritisiert DKB-Bank: Kosten für Geldabhebung unklar
- Google Pixel 7 (Pro): Details zur Kamera-Ausstattung aufgetaucht
- Kritischer Windows-RPC-Fehler: Informationen zum Patch-Day April
- E-Auto-Förderung: Änderungen früher als gedacht, Plugin fällt raus
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen