Interpol: Tausend Festnahmen in Großaktion gegen Online-Betrüger

Polizeibehörden in diversen Ländern haben über Monate eine große Aktion gegen Finanzkriminaliät im Internet geführt. Es ging unter anderem um Betrug und Geldwäsche. Im Zuge dessen wurden immerhin rund tausend Personen verhaftet.
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Die gesamte Aktion lief unter dem Codenamen "HAECHI-II" und wurde von Interpol koordiniert. Es waren Polizeibehörden aus 20 Ländern beteiligt. Die Bandbreite der Straftaten erstreckte sich dabei über Betrug unter Vorspiegelung von vermeintlichen Romanzen oder lohnenswerten Investitionen bis hin zu Geldwäsche in Verbindung mit Glücksspiel, teilte Interpol jetzt mit.

Insgesamt kamen hier 1660 Ermittlungsverfahren zusammen, die über einen Zeitraum von vier Monaten konzentriert abgearbeitet wurden. Im Zuge dessen wurden genau 1003 Personen vorübergehend festgenommen und bei Durchsuchungen Vermögenswerte in Höhe von 27 Millionen Dollar sichergestellt. 2350 Bankkonten sind derzeit noch eingefroren und werden frühestens nach Abschluss anstehender Gerichtsverfahren wieder freigegeben.

Test für neues System

Im Rahmen der Operation testeten Interpol-Beamte auch einen neuen globalen Zahlungsstopp-Mechanismus - das Anti-Geldwäsche-Schnellreaktionsprotokoll (ARRP). Dieses stellte sich in mehreren HAECHI-II-Fällen als entscheidend für das erfolgreiche Abfangen illegaler Gelder heraus. ARRP soll im kommenden Jahr offiziell starten und von da an im Alltag der Abteilung für Finanzkriminalität dienen.

In einem der größten Fälle der Operation wurde ein Textilunternehmen in Kolumbien durch einen ausgeklügelten E-Mail-Betrug um mehr als 8 Millionen Dollar betrogen. Die Täter gaben sich als gesetzlicher Vertreter des Unternehmens aus und gaben den Auftrag, mehr als 16 Millionen Dollar auf zwei chinesische Bankkonten zu überweisen. Die Hälfte des Geldes wurde überwiesen, bevor das Unternehmen den Betrug aufdeckte und die kolumbianischen Justizbehörden alarmierte, die ihrerseits über das Nationale Zentralbüro (NZB) in Bogota die Interpol-Abteilung für Finanzkriminalität kontaktierten.

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