Windows 10-Verteilung: Dafür dienten die vielen "Rollout"-Tests

In den vergangenen Monaten gab es teils im Wochentakt neue Windows 10 Insider-Versionen, die keine sichtbaren Änderungen mitbrachten. Es hieß dann immer von Microsoft, dass man den Update-Prozess teste - jetzt scheint klar, woran man da eigentlich gearbeitet hat. Zu den Windows-Insider-Tests schrieb das Entwickler-Team dann immer "Wir beginnen mit dem Rollout des kumulativen Updates Build xxxxx (KBxxxxxx). Dieses Update enthält keine neuen Funktionen und dient dazu, unsere Wartungspipeline zu testen. Dies beinhaltet KEINE Korrekturen für die unten aufgeführten bekannten Probleme." Mehr über die Tests der Wartungspipeline wurde aber nie verraten. Klar war nur: Microsoft arbeitet an der Verteilung von Updates, wie schon in den vorangegangenen Windows 10-Versionen.


Jetzt informiert das Windows-Team etwas vertiefter, was man da eigentlich geändert hat (via Deskmodder). Technische Details werden zwar nicht genannt, aber es wird deutlich, was sich ändert. Da heißt es:

Aktueller Stand vom 2. Juni 2021

  • Windows 10, Version 21H1 ist für Benutzer mit Geräten mit Windows 10, Version 20H2 und Version 2004 verfügbar, die manuell "Nach Updates suchen" über Windows Update auswählen. Der empfohlene Wartungsstatus ist "Semi-Annual Channel".
  • Wir haben auch die erste Phase unseres Rollouts für das Training des maschinellen Lernens (ML) gestartet, die sich an Geräte mit Windows 10, Version 2004 richtet, um automatisch auf Windows 10, Version 21H1 zu aktualisieren. Wir werden unser maschinelles Lernen in allen Phasen weiter trainieren, um neue Versionen von Windows 10 intelligent auszurollen und ein reibungsloses Update-Erlebnis zu bieten.
  • Hinweis: Wir drosseln zunächst die Verfügbarkeit in den kommenden Wochen, um ein zuverlässiges Download-Erlebnis zu gewährleisten. Aus diesem Grund wird Ihnen das Update möglicherweise nicht sofort angeboten. Weitere Details finden Sie unter Wie Sie das Windows 10 Mai 2021 Update erhalten.

Training und erste Phase bedeutet in diesem Zusammenhang auch, dass man auf das Feedback der Nutzer wartet, falls nach der automatisierten Freigabe eines Updates Fehler auftauchen. Dann kann die KI, die die Updates steuert, regulierend eingreifen und beispielsweise bestimmte Hardware von dem Update ausschließen. Ganz neu ist das natürlich nicht, schon seit 2016 setzt Microsoft verstärkt auf das maschinelle Lernen bei Updates, um Fehler schneller zu entdecken und in die Verteilung einzugreifen.

Neu scheint auf jeden Fall zu sein, dass die Tests der neuen, verbesserten KI nun in "freier Wildbahn" stattfinden, denn man hat PC im Blick, die von der Windows 10 Frühjahrs-Version aus dem vergangenen Jahr gleich auf die neue Windows 10 Frühjahrs-Version aus diesem Jahr wechseln sollen.

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