DJI-Drohnen laut Pentagon sicher, könnten dennoch verbannt werden
DJI gilt als Gigant der Branche, für Konsumenten führt an den Produkten des Drohnenherstellers kaum ein Weg vorbei. In den USA stand das chinesische Unternehmen zuletzt unter Beobachtung bzw. auf schwarzen Listen - laut dem US-Verteidigungsministerium aber wohl grundlos.
Die Ära Trump wird in so mancher Hinsicht in die Geschichte eingehen und kaum eine davon ist gut. Dazu zählt auch der von ihm angezettelte und eskalierte Handelsstreit mit China. Zwar kann bis heute nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass die chinesische Regierung die eine oder andere technologische Hintertür hat und ausnutzt, das kann aber auch nicht für die US-Regierung und US-Unternehmen ausgeschlossen werden.
Die Regierung von Donald Trump hat chinesische Unternehmen unter Generalverdacht gestellt und das führte auch dazu, dass auch der Drohnenhersteller DJI auf der schwarzen Liste der US-Regierung gelandet ist. Doch nun berichtet das Politikmagazin The Hill, dass das Pentagon nach einer gründlichen Analyse festgestellt habe, dass die zwei DJI-Modelle, die man im Einsatz hat, sicher seien.
Im vergangenen Jahr wurden DJI-Drohnen nicht nur auf die schwarze Liste der Regierung gesetzt, bereits in Dienst gestellte mussten überdies am Boden bleiben. Doch nun stellte sich offenbar heraus, dass es keinen Grund dafür gab und die chinesische Regierung nicht via DJI spioniert.
Der Report des Pentagon bedeutet aber keinen echten "Freispruch" für DJI bzw. hat dieser keine Folgen. Das Unternehmen bleibt weiterhin auf der so genannten Entity List, überdies erwägt der US-Kongress derzeit ein Gesetz, das chinesische Unternehmen für fünf Jahre von US-Regierungsaufträgen ausschließt. Anders gesagt: Trump mag zwar weg sein, sein Schatten ist aber geblieben.
Die Regierung von Donald Trump hat chinesische Unternehmen unter Generalverdacht gestellt und das führte auch dazu, dass auch der Drohnenhersteller DJI auf der schwarzen Liste der US-Regierung gelandet ist. Doch nun berichtet das Politikmagazin The Hill, dass das Pentagon nach einer gründlichen Analyse festgestellt habe, dass die zwei DJI-Modelle, die man im Einsatz hat, sicher seien.
"Kein bösartiger Code"
Hier geht es wohlgemerkt nicht um Consumer-Modelle, sondern um militärische Varianten. In einem zum Großteil als geheim klassifizierten Report wurde festgestellt, dass in den für die US-Regierung gebauten Drohnen "kein bösartiger Code oder Absicht" steckten und diese "zur Verwendung durch Regierungsstellen und Streitkräfte, die mit US-Diensten zusammenarbeiten" empfohlen seien.Im vergangenen Jahr wurden DJI-Drohnen nicht nur auf die schwarze Liste der Regierung gesetzt, bereits in Dienst gestellte mussten überdies am Boden bleiben. Doch nun stellte sich offenbar heraus, dass es keinen Grund dafür gab und die chinesische Regierung nicht via DJI spioniert.
Der Report des Pentagon bedeutet aber keinen echten "Freispruch" für DJI bzw. hat dieser keine Folgen. Das Unternehmen bleibt weiterhin auf der so genannten Entity List, überdies erwägt der US-Kongress derzeit ein Gesetz, das chinesische Unternehmen für fünf Jahre von US-Regierungsaufträgen ausschließt. Anders gesagt: Trump mag zwar weg sein, sein Schatten ist aber geblieben.
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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