Intel: CPU-Engpässe bleiben trotz Investitionen auf Jahre bestehen
Intel geht weiterhin davon aus, dass es einige Jahre dauern könnte, bis die massiven Engpässe bei den Kapazitäten von diversen Halbleiterprodukten aus der Welt geschafft werden können. Dieses Problem könne auch weiter bestehen, wenn die Coronavirus-Pandemie überwunden ist.
Wie der neue Intel-Chef Pat Gelsinger nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters anlässlich seiner Ansprache zur Computex 2021 erklärte, könne es noch mehrere Jahre dauern, bis der Mangel an Chips und anderen Halbleitererzeugnissen endgültig bewältigt werden kann. Seit einigen Monaten müssen immer wieder Produktionsstopps in verschiedenen Industriezweigen eingelegt werden, weil es an den für den Bau von deren Produkten nötigen Chips mangelt.
So gebe es weiterhin schwerwiegende Engpässe im Ökosystem, die die Kapazitäten der Chip-Foundries und die Verfügbarkeit von Substraten und diversen anderen Komponenten betreffen. Tatsächlich ist die Chip-Lieferkette extrem komplex, so dass neben der Verfügbarkeit von Kapazitäten auch der Mangel an den für die Produktion nötigen weiteren Gütern zum Problem geworden ist.
Intel hatte schon vor einigen Monaten Investitionen in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt, um seine Fähigkeiten zur Produktion von fortgeschrittenen Chiptechnologien auszubauen. Auch bei Samsung und TSMC, die im Bereich der Chipfertigung mittlerweile führend sind, hat man entsprechende Investitionen angekündigt. Bis die geplanten Werke mit ihren neuen Kapazitäten aber einsatzbereit sind, dürfte es tatsächlich noch länger dauern.
Explosionsartiges Wachstum durch Corona
Gelsinger erklärte, dass die Coronavirus-Pandemie zu einem "explosionsartigen Wachstum" im Bereich der Halbleiterprodukte geführt habe, das die weltweiten Lieferketten massiv unter Druck setzt. Zwar habe die Industrie inzwischen enorme Anstrengungen eingeleitet, um der Situation rasch Herr zu werden, doch werde es wohl noch lange dauern, bis die grundlegenden Probleme bewältigt sind.So gebe es weiterhin schwerwiegende Engpässe im Ökosystem, die die Kapazitäten der Chip-Foundries und die Verfügbarkeit von Substraten und diversen anderen Komponenten betreffen. Tatsächlich ist die Chip-Lieferkette extrem komplex, so dass neben der Verfügbarkeit von Kapazitäten auch der Mangel an den für die Produktion nötigen weiteren Gütern zum Problem geworden ist.
Intel hatte schon vor einigen Monaten Investitionen in Milliardenhöhe in Aussicht gestellt, um seine Fähigkeiten zur Produktion von fortgeschrittenen Chiptechnologien auszubauen. Auch bei Samsung und TSMC, die im Bereich der Chipfertigung mittlerweile führend sind, hat man entsprechende Investitionen angekündigt. Bis die geplanten Werke mit ihren neuen Kapazitäten aber einsatzbereit sind, dürfte es tatsächlich noch länger dauern.
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