Intel packt 5G per M.2-Slot ins Notebook - die Sache ist aber nur halbgar
Im Vorfeld der in diesem Jahr virtuell stattfindenden Branchenmesse Computex hat Intel seine Lösung für die einfache Ausstattung von Notebooks mit 5G-Anbindungen gezeigt. Der Konzern ist also noch nicht ganz aus dem Modem-Geschäft raus.
Die neue Intel 5G Solution 5000 ist das erste fertige Produkt aus einer Kooperation Intels mit MediaTek, die bereits im Jahr 2019 vereinbart wurde. Hier hätte es durchaus etwas schneller gehen können. Allerdings hat der Hieb, den Qualcomm dem Modem-Geschäfts Intels durch seine neue Freundschaft mit Apple vor einiger Zeit versetzte, so gesessen, dass man sich bei dem Konzern erst einmal längere Zeit neu sortieren musste.
Die nun vorgestellte Intel 5G Solution 5000 ist im Formfaktor einer M.2-Platine gehalten, wie sie für gewöhnlich genutzt wird, um SSDs in Notebooks zu integrieren. Das standardisierte Interface ist aber eben für deutlich breitere Anwendungsspektren nutzbar. Allerdings dürfte es für Notebook-Besitzer kaum möglich sein, ein vorhandenes System nun problemlos um ein 5G-Modul zu erweitern. Denn für ordentliche Verbindungen zum Mobilfunknetz wird auch ein Antennen-System benötigt, das besser bereits vorab im Notebook verbaut ist. Insbesondere bei den inzwischen schon fast üblichen Aluminium-Gehäusen muss hier mehr getan werden, als nur ein Modem einzubauen.
Dass die Intel 5G Solution 5000 nun offiziell vorgestellt wurde, dürfte auch wenig daran ändern, dass der Chipkonzern selbst sich weitgehend aus der Entwicklung und Produktion solcher Systeme zurückgezogen hat. Stattdessen haben Intel und MediaTek das Unternehmen Fibocom mit ins Boot geholt, das nicht nur bei der Zertifizierung gegenüber den Netzbetreibern und den staatlichen Behörden wichtige Beiträge lieferte, es sorgt auch für die Fertigung der Module selbst. Acer, Asus und HP haben bereits angekündigt, Notebooks mit dem Produkt auszustatten.
Die nun vorgestellte Intel 5G Solution 5000 ist im Formfaktor einer M.2-Platine gehalten, wie sie für gewöhnlich genutzt wird, um SSDs in Notebooks zu integrieren. Das standardisierte Interface ist aber eben für deutlich breitere Anwendungsspektren nutzbar. Allerdings dürfte es für Notebook-Besitzer kaum möglich sein, ein vorhandenes System nun problemlos um ein 5G-Modul zu erweitern. Denn für ordentliche Verbindungen zum Mobilfunknetz wird auch ein Antennen-System benötigt, das besser bereits vorab im Notebook verbaut ist. Insbesondere bei den inzwischen schon fast üblichen Aluminium-Gehäusen muss hier mehr getan werden, als nur ein Modem einzubauen.
Schnellste 5G-Speeds nicht dabei
Ein weiteres Problem stellt sicherlich für viele User auch die eingeschränkte Abdeckung der 5G-Spezifikationen dar. Entsprechende Notebooks dürften zu einem nicht gerade unwesentlichen Teil in urbanen Räumen zum Einsatz kommen. Da ist es schade, dass das Modem keine Unterstützung für mmWave-Anbindungen mitbringt, die in Städten für maximale Bandbreiten sorgen können. Stattdessen kann man nur auf 5G-Verbindungen unterhalb von 6 GHz zurückgreifen. Support für die älteren LTE- und 3G/WCDMA-Standards ist aber zumindest ebenfalls vorhanden.Dass die Intel 5G Solution 5000 nun offiziell vorgestellt wurde, dürfte auch wenig daran ändern, dass der Chipkonzern selbst sich weitgehend aus der Entwicklung und Produktion solcher Systeme zurückgezogen hat. Stattdessen haben Intel und MediaTek das Unternehmen Fibocom mit ins Boot geholt, das nicht nur bei der Zertifizierung gegenüber den Netzbetreibern und den staatlichen Behörden wichtige Beiträge lieferte, es sorgt auch für die Fertigung der Module selbst. Acer, Asus und HP haben bereits angekündigt, Notebooks mit dem Produkt auszustatten.
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