Engpässe: PC-Hersteller adaptieren Apples "Heavy Touch"-Konzept
Damit sie wegen der enormen Nachfrage nicht in Verzug geraten, was die Auslieferung von Produkten wie Laptops und anderen Elektronikgeräten angeht, bedienen sich immer mehr Hersteller wie HP, Acer & Lenovo jetzt einer Praxis, die bei Apple seit Jahren üblich ist.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes berichtet, haben viele große PC-Hersteller mittlerweile begonnen, selbst direkte Bestellungen bei Chip-Zulieferern abzugeben. Sie wollen so mehr Kontrolle darüber erlangen, wann die Chips geliefert und verwendet werden können. Apple macht dies schon seit langem so.
Dem Bericht zufolge ordert zum Beispiel der nach Umsatz größte PC-Hersteller HP zunehmend direkt bei Zulieferern wie Realtek und konnte sich so eine sichere Versorgung mit dessen Audio- und Netzwerk-Chips ermöglichen, die bis Mitte 2022 reicht. Noch hat man aber nicht vollständig auf dieses Modell umgestellt, heißt es.
Acer hat unterdessen begonnen, direkt in Zulieferer zu investieren, um so mehr Kontrolle über die Chipversorgung und die Entwicklung neuer Technologien zu erlangen. Bei Lenovo geht man mittlerweile ähnlich vor: der chinesische PC-Konzern kauft alle Chips direkt ein und verteilt die Lieferungen dann auf die Vertragsfertiger und die eigenen Produktionsstätten.
Insgesamt beginnt damit auch bei den anderen PC-Herstellern ein Wechsel weg vom sogenannten "Light Touch"-Konzept, bei dem man den Vertragsfertigern bisher oft freie Hand ließ, was den Einkauf von Komponenten angeht. Stattdessen setzt man nun wie Apple auf das Konzept des "Heavy Touch", bei dem der Markenanbieter direkte Kontrolle ausübt.
Dem Bericht zufolge ordert zum Beispiel der nach Umsatz größte PC-Hersteller HP zunehmend direkt bei Zulieferern wie Realtek und konnte sich so eine sichere Versorgung mit dessen Audio- und Netzwerk-Chips ermöglichen, die bis Mitte 2022 reicht. Noch hat man aber nicht vollständig auf dieses Modell umgestellt, heißt es.
Statt Light Touch, jetzt Heavy Touch
HP will offenbar nur besonders wichtige Modelle mit den direkt eingekauften Chips ausrüsten, während bei anderen Geräten weiterhin der Einkauf über den jeweiligen Vertragsfertiger erfolgt. Dies war bisher im PC-Markt auch die übliche Praxis, da die Vertragsfertiger auch die Produktion der jeweiligen Geräte abwickeln.Acer hat unterdessen begonnen, direkt in Zulieferer zu investieren, um so mehr Kontrolle über die Chipversorgung und die Entwicklung neuer Technologien zu erlangen. Bei Lenovo geht man mittlerweile ähnlich vor: der chinesische PC-Konzern kauft alle Chips direkt ein und verteilt die Lieferungen dann auf die Vertragsfertiger und die eigenen Produktionsstätten.
Insgesamt beginnt damit auch bei den anderen PC-Herstellern ein Wechsel weg vom sogenannten "Light Touch"-Konzept, bei dem man den Vertragsfertigern bisher oft freie Hand ließ, was den Einkauf von Komponenten angeht. Stattdessen setzt man nun wie Apple auf das Konzept des "Heavy Touch", bei dem der Markenanbieter direkte Kontrolle ausübt.
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