Cloud PC: Microsofts Windows Online-Desktop soll fast fertig sein
Nach langer Stille kommt bald offenbar viel Bewegung in das Thema Windows Cloud PC von Microsoft. Angeblich will der Softwarekonzern schon zur Mitte des Jahres eine Art Online-Desktop-Service einführen, mit dem man seinen PC praktisch in die Cloud verlagern kann.
Wie Microsoft-Spezialistin Mary-Jo Foley unter Berufung auf ihre Quellen in Redmond meldet, bereitet man derzeit die Einführung des sogenannten Cloud PC Service im Sommer vor. Schon im Juni oder Anfang Juli könnte der auf der Azure-Cloud basierende Dienst ihr zufolge an den Start gehen.
Das unter dem Namen "Project Deschutes" entwickelte neue Cloud-PC-Angebot soll im Grunde ein Azure-basierter Dienst sein, bei dem der Kunde seine eigenen Endgeräte nur noch als eine Art Thin-Client verwendet, um auf einen Remote-Desktop zuzugreifen. Darauf würden dann Anwendungen wie Office und diverse andere Programme zur Verfügung stehen.
Aktuell geht Foley davon aus, dass Microsoft sein neues Produkt Cloud PC schon jetzt in begrenztem Umfang und hinter verschlossenen Türen testet. Mit dem neuen Service könnten die Redmonder unter anderem auch die Voraussetzungen schaffen, um Besitzern von sehr einfachen PCs oder Geräten mit dem neuen Windows 10X die Möglichkeit zum Zugriff auf Win32-Anwendungen zu geben.
Mit Windows 10X will Microsoft unter anderem mit Chromebooks und Chrome OS konkurrieren, um endlich bei günstigen Notebooks im unteren Preissegment mitmischen zu können. Gerade im Bildungssegment könnte man mit Cloud PC und Microsoft 365 einen Vorteil haben. Ob eventuell auch geplant ist, Endkunden mit Cloud PC anzusprechen, wissen wir noch nicht.
Das unter dem Namen "Project Deschutes" entwickelte neue Cloud-PC-Angebot soll im Grunde ein Azure-basierter Dienst sein, bei dem der Kunde seine eigenen Endgeräte nur noch als eine Art Thin-Client verwendet, um auf einen Remote-Desktop zuzugreifen. Darauf würden dann Anwendungen wie Office und diverse andere Programme zur Verfügung stehen.
Fokus auf Firmen und Organisationen
Das Angebot soll als Teil von Microsoft 365 auf einem simplen Konzept mit festem Preis pro Nutzer basieren, ganz anders als die bisherige Preisstruktur bei Windows Virtual Desktop, bei der sich die Kosten nach der Auslastung richten. Schon im letzten Jahr deutete sich im Zuge eines Leaks an, dass Microsoft drei verschiedene Konfigurationen mit unterschiedlicher Leistung anbieten könnte.Aktuell geht Foley davon aus, dass Microsoft sein neues Produkt Cloud PC schon jetzt in begrenztem Umfang und hinter verschlossenen Türen testet. Mit dem neuen Service könnten die Redmonder unter anderem auch die Voraussetzungen schaffen, um Besitzern von sehr einfachen PCs oder Geräten mit dem neuen Windows 10X die Möglichkeit zum Zugriff auf Win32-Anwendungen zu geben.
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