Tech-Support-Betrüger schicken gefälschte Antiviren-Rechnungen

Tech-Support-Betrüger denken sich immer neue Tricks aus, mit denen sie ihre Opfer ausnehmen. Die neueste Masche ist dabei besonders dreist, denn Unbekannte versenden jetzt Rechnungen im Namen von Antiviren-Herstellern. Dieser neue Trick ist dabei erst seit kurzer Zeit bekannt - und bisher vor allem in den USA aufgetreten. Die Cyberkriminellen gehen dabei zunächst so vor, wie man es auch von anderen Tech-Scams (Betrügereien) kennt. Sie geben sich als Mitarbeiter bekannter Unternehmen wie Microsoft, McAfee oder Norton aus. Der Betrug begann mit einem geringen E-Mail-Aufkommen, eskalierte aber schnell auf ein Volumen von bis zu 200.000 E-Mails an einem einzigen Tag. Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer

Tech-Support-Betrüger ködern mit gefälschten Antiviren-Abos

In den E-Mails wird zum Beispiel vorgegeben, dass eine neue noch nicht gelesene Mitteilung zur Rechnung von Norton Lifelock, Microsoft oder McAfee vorhanden ist. Dabei heißt es, dass man dem Kunden ein Drei-Jahres-Abonnement zum Vorteils-Preis von bis zu 399 Dollar anbietet. Falls der Kunde das Abo so nicht nutzt will, soll man beim Support anrufen, um das Abo zu kündigen. Wenn die Opfer dann die angegebenen Telefonnummern anrufen, werden sie von den Betrügern aufgefordert, über eine Fernzugriffssoftware Zugang zum PC zu gewähren. Gewährt man den Betrügern aber Zugriff, installieren sie in Wirklichkeit Malware.

Von einem solchen Fall berichtet jetzt das Online-Magazin BleepingComputer. Der Autor hat einmal eine solche Scam-Nummer angerufen und sich "beraten" lassen. Man ließ ihn die AnyDesk-Fernzugriffssoftware laden und gaukelte ihm dann vor, dass sein System mit einem gefährlichen Virus infiziert sei.

Informations-Sammler

Im Grunde läuft aber alles darauf hinaus, dass sich die Cyberkriminellen mit einem einfachen Trick wichtige persönliche Daten geben lassen. Sie geben vor, dass sie für die Rückabwicklung Name, Adresse, Telefonnummer und Geburtsdatum benötigen, um die Bearbeitung der Rückerstattung des Antiviren-Abos durchzuführen. Zeitgleich versuchten die Betrüger, TeamViewer im Hintergrund zu installieren und für den unbeaufsichtigten Zugriff auf den Computer zu konfigurieren. Dann könnten im nächsten Schritt Trojaner oder Kryptominer auf das System geladen werden.

"Da dieser Vorgang zu lange dauerte und überraschenderweise von einem sehr unhöflichen Betrüger durchgeführt wurde, trennten wir die Verbindung zu AnyDesk", schreibt BleepingComputer und rät, in Falle von solchen E-Mails nie auf die mitgeschickten Kontaktdaten zuzugreifen.

Siehe auch: Internet, Sicherheit, Security, Virus, Antivirus, Anti-Virus, anti-malware, Schädling, Antivirensoftware, Anti-Viren-Software Internet, Sicherheit, Security, Virus, Antivirus, Anti-Virus, anti-malware, Schädling, Antivirensoftware, Anti-Viren-Software
Diese Nachricht empfehlen
Kommentieren1
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Jetzt als Amazon Blitzangebot

Ab 00:10 Uhr 70M Laser Entfernungsmesser, MiLeseey Lasermessgerät mit Verbessertem Elektronischer Winkelsensor, ±2mm Genauigkeit, Pythagoras, Fläche und Volumen, hintergrundbeleuchtetes 2-ZollLCD, Batterie enthalten70M Laser Entfernungsmesser, MiLeseey Lasermessgerät mit Verbessertem Elektronischer Winkelsensor, ±2mm Genauigkeit, Pythagoras, Fläche und Volumen, hintergrundbeleuchtetes 2-ZollLCD, Batterie enthalten
Original Amazon-Preis
32,99
Im Preisvergleich ab
?
Blitzangebot-Preis
28,04
Ersparnis zu Amazon 15% oder 4,95

Video-Empfehlungen

Tipp einsenden

❤ WinFuture unterstützen

Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Affiliate-Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!