Unseriöse Jobangebote: LKA warnt vor Geldwäsche- und Konten-Betrug
Das Landeskriminalamt Niedersachsen warnt aktuell vor einer Betrugsmasche im Internet, die derzeit wieder vermehrt aufgetaucht ist. Dabei finden die Betrüger ihre Opfer über Stellenanzeigen - und leeren dann zum Beispiel die Bankkonten ihrer Opfer.
Der Trick ist dabei kein Unbekannter - und diese gemeine Betrugsmasche schon länger im Umlauf, aber wenig bekannt, wie jetzt das Landeskriminalamt (LKA) Niedersachsen warnt. Zudem schaffen sich die Betrüger im Internet häufig über gut gestaltete Webseiten ein seriöses Auftreten, das selten leicht zu durchschauen ist. Dabei geben sich die Kriminellen als Arbeitgeber aus, die über verschiedenen Jobbörsen "Arbeitnehmer suchen, die in freier Zeiteinteilung im Home-Office etwas Geld nebenbei verdienen möchten". Auch die Übernahme in Vollzeit als sogenannter "Financial Controller" wird angeboten. Durch die Corona-Pandemie funktioniert dieser Aufhänger derzeit wieder besonders gut, da es doch viele Menschen gibt, die in Kurzzeit arbeiten oder ihren Job ganz verloren haben.
Infografik: 23,4 Millionen deutsche Cyberkriminalitäts-Opfer
In einem Beispiel, das das LKA umfassend dokumentiert hat, wird dann das Bankkonto der Jobsuchenden direkt für die Geldwäsche verwendet. In anderen Fällen nutzen die Täter die erhaltenen Daten, um ein neues Konto anzulegen. Teilweise wird den Opfern vorgegaukelt, sie selbst müssten ein Treuhandkonto für den Job einrichten - doch immer führt es auf ein Ziel: Die Betrüger wollen die neuen Konten zum Beispiel ebenfalls für Geldwäsche nutzen, oder sie im Darknet zum Weiterverkauf anbieten.
Es geht dabei um mehrere Straftaten, die in dem Zuge bekannt wurden. Zum einen geht es um Geldwäsche, aber auch um Datendiebstahl. Zum anderen wurden Fälle bekannt, in denen die Bankkonten der Opfer leergeräumt wurden.
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Unseriöses Angebot
Meldet sich jemand auf die Stellenanzeigen, übersenden die Betrüger vorbereitete Arbeitsverträge und erläutern den folgenden Ablauf. Dabei geben sie vor, dass die Jobsuchenden nichts weiter tun müssen, als Gelder zu empfangen und nach Meldung an die Firmenzentrale entsprechen weiterzuleiten. Da sollte man schon stutzig werden. Für diesen Zweck, und damit alles "offiziell angemeldet wird" verlangen die Betrüger die IBAN-Nummer und Ausweiskopien.In einem Beispiel, das das LKA umfassend dokumentiert hat, wird dann das Bankkonto der Jobsuchenden direkt für die Geldwäsche verwendet. In anderen Fällen nutzen die Täter die erhaltenen Daten, um ein neues Konto anzulegen. Teilweise wird den Opfern vorgegaukelt, sie selbst müssten ein Treuhandkonto für den Job einrichten - doch immer führt es auf ein Ziel: Die Betrüger wollen die neuen Konten zum Beispiel ebenfalls für Geldwäsche nutzen, oder sie im Darknet zum Weiterverkauf anbieten.
Es geht dabei um mehrere Straftaten, die in dem Zuge bekannt wurden. Zum einen geht es um Geldwäsche, aber auch um Datendiebstahl. Zum anderen wurden Fälle bekannt, in denen die Bankkonten der Opfer leergeräumt wurden.
Keine Daten weitergeben
Die Polizei hat in den letzten Wochen verstärkt Hinweise auf neue Betrugsfälle erhalten. Opfer sollten auf jeden Fall Anzeige erstatten. Um solche und ähnliche Betrüger zu erkennen, betreibt das LKA umfangreiche Aufklärungsarbeit. Generell warnen die Behörden aber davor, an Unbekannte persönliche Daten zu übermitteln. Das gilt ganz besonders für eingescannte Personalausweise, Gehaltsnachweise oder Selfies mit dem Personalausweis.Siehe auch:
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