Microsoft löst Schlag gegen illegale Callcenter für Support-Betrug aus
Die indischen Behörden haben in den letzten Tagen in großem Maßstab Durchsuchungen von illegalen Callcentern betrieben, mit denen Betrüger versuchten, sich als Support-Mitarbeiter von Microsoft und Amazon auszugeben, um so Geld von ihren Opfern zu ergaunern.
Die Durchsuchungen richteten sich gegen illegale Callcenter, deren Bedienstete darauf spezialisiert sind, sich als Kundendienstmitarbeiter von Microsoft und Amazon auszugeben. Mit diversen Methoden wird dabei versucht, die per Telefon kontaktierten Opfer dazu zu bringen, größere Geldsummen zu zahlen oder Bankdaten preiszugeben.
Amazon und Microsoft haben in diesem Fall zum ersten Mal kooperiert, um im großen Maßstab gegen die Callcenter-Betrüger aus Indien vorzugehen. Letztlich geht es natürlich vor allem darum, die Konsumenten in den betroffenen Ländern vor den Betrügereien zu schützen.
Indien ist seit vielen Jahren ein "Hotspot" der Support-Betrüger, weil dort eine Vielzahl von Menschen Englisch spricht. Durch die niedrigen Lebenshaltungskosten ist es für die Betreiber der Callcenter einfach, den Aufbau ihres Betriebs zu realisieren. Außerdem stehen viele junge technikinteressierte potenzielle Mitarbeiter zur Verfügung.
Siehe auch:
Microsoft und Amazon kooperieren erstmals
Microsoft hat sich mit dem weltweit größten Online-Händler Amazon und dem indischen Central Bureau of Investigation (CBI) zusammengetan, um gegen die weltweit grassierenden Betrugsversuche rund um angeblichen Tech-Support vorzugehen. Gestern gab das CBI bekannt, dass man mithilfe von Microsoft und Amazon umfangreiche Durchsuchungsaktionen in einer Reihe von indischen Städten durchgeführt hat.Die Durchsuchungen richteten sich gegen illegale Callcenter, deren Bedienstete darauf spezialisiert sind, sich als Kundendienstmitarbeiter von Microsoft und Amazon auszugeben. Mit diversen Methoden wird dabei versucht, die per Telefon kontaktierten Opfer dazu zu bringen, größere Geldsummen zu zahlen oder Bankdaten preiszugeben.
Mehr als 2000 Menschen aus aller Welt betrogen
Die Callcenter-Betrüger hatten im Fall der aktuellen Durchsuchungen mehr als 2000 Menschen in den USA, Kanada, Australien, Spanien, Großbritannien und auch Deutschland angerufen, um sie mit ihren Maschen um ihr Geld zu bringen. Die beiden amerikanischen Technologiekonzerne lieferten den indischen Behörden diverse Daten, aufgrund derer es möglich wurde, die Callcenter ausfindig zu machen und gegen sie vorzugehen.Amazon und Microsoft haben in diesem Fall zum ersten Mal kooperiert, um im großen Maßstab gegen die Callcenter-Betrüger aus Indien vorzugehen. Letztlich geht es natürlich vor allem darum, die Konsumenten in den betroffenen Ländern vor den Betrügereien zu schützen.
Indien ist seit vielen Jahren ein "Hotspot" der Support-Betrüger, weil dort eine Vielzahl von Menschen Englisch spricht. Durch die niedrigen Lebenshaltungskosten ist es für die Betreiber der Callcenter einfach, den Aufbau ihres Betriebs zu realisieren. Außerdem stehen viele junge technikinteressierte potenzielle Mitarbeiter zur Verfügung.
Zusammenfassung
- Indische Behörden durchsuchen illegale Callcenter.
- Microsoft und Amazon kooperieren mit dem indischen CBI.
- Betrüger geben vor, Kundendienstmitarbeiter zu sein.
- Über 2000 Menschen in verschiedenen Ländern wurden kontaktiert.
- Erste große Zusammenarbeit von Amazon und Microsoft gegen Betrüger.
- Ziel der Aktion ist der Schutz der Konsumenten vor Betrug.
- Indien ist ein "Hotspot" für Support-Betrüger.
Siehe auch:
- Edge: Microsoft-Browser setzte Nutzer Tech-Support-Betrügern aus
- Technik-Support-Betrüger versenden USB-Sticks mit Microsoft-Logo
- IT-YouTuber trollen betrügerische "Microsoft-Support"-Call Center
- SolarWinds-Hack zieht neue Kreise: Microsoft-Kundensupport betroffen
- Tech-Support-Betrüger schicken gefälschte Antiviren-Rechnungen
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