Microsoft-Konten: Mitte Juni kommen zwei signifikante Änderungen

Der Redmonder Konzern passt seine Nutzungsbedingungen und Service­verträge immer wieder an, die meisten derartigen Änderungen sind "kos­metischer" Natur. Doch gelegentlich kann man in den aktualisierten Tex­ten signifikante Anpassungen entdecken - so wie jetzt.
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Der Microsoft-Servicevertrag besteht aus rund 15.000 Wörtern und mehr als 100.000 Zeichen, es ist also ein "Werk", das sich die wenigsten freiwillig durchlesen werden. Es hat aber natürlich, wie die meisten solchen Texte, eine große Bedeutung für die Nutzer. Microsoft passt seinen Servicevertrag immer wieder an und glücklicherweise muss man sich diesen nicht in gesamter Länge durchlesen, um zu erfahren, was neu ist bzw. was geändert wurde.

Denn die Redmonder veröffentlichen in solchen Fällen eine Zusammenfassung der Änderungen (via Dr. Windows) und diese ist in der aktualisierten Version für Microsoft-Anwender interessant, und zwar in gleich zweifacher Hinsicht. Denn einerseits kann man ein Konto ab dem Inkrafttreten am 15. Juni 2021 auch sofort schließen, andererseits kommt auf gewerbliche Nutzer und gemeinnützige Organisationen mit Microsoft-Konten eine Anpassung zu.

Sofort oder 30 bzw. 60 Tage

Am Mitte Juni kann man sein Konto sofort schließen oder zunächst für einen Zeitraum von 30 oder 60 Tagen auszusetzen. Microsoft dazu: "So haben Sie die Möglichkeit, sich ggf. noch anders zu entscheiden. Nach dieser 30- bzw. 60-tägigen Frist wird Ihr Microsoft-Konto geschlossen. Wenn Sie sich innerhalb dieser Frist erneut anmelden, wird Ihr Microsoft-Konto wieder aktiviert." Bisher war eine Löschung stets mit einer 60 Tage dauernden Übergangszeit verbunden.

Die zweite größere Anpassung betrifft die gewerbliche Nutzung der an sich nur für private Zwecke vorgesehenen Microsoft-Konten. Das war bisher aber nur Theorie, denn eine Kontrolle seitens Microsoft fand nicht statt. Mit einer neuen Passage sichert sich der Redmonder Konzern nun gegen etwaige Schadenersatzansprüche im Zusammenhang mit der EECC-Richtlinie ab, wenn ein eigentlich privates Konto nicht wie vorgesehen eingesetzt wird.
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