Fahrer, die in Flaschen pinkeln:
Amazon startet Positiv-Kampagne
Der weltgrößte Online-Versender Amazon bedient sich offenbar einer fragwürdigen Taktik, um die öffentliche Meinung zu seinen Gunsten zu beeinflussen. Der Konzern lässt angebliche Mitarbeiter in Sozialen Netzwerken Fragen beantworten und lobende Botschaften verbreiten.
Wie Business Insider berichtet, hat Amazon eine bereits 2018 nachgewiesene Praxis wieder aufgenommen, bei der man Mitarbeiter offenbar dafür bezahlt, positive Postings auf Twitter und anderen Plattformen zu verbreiten. Damit versucht der Konzern Einfluss auf potenzielle Kunden zu nehmen, während international derzeit diverse Negativ-Meldungen die Runde machen.
Unter anderem war zuletzt zu hören, dass Amazon-Mitarbeiter und Lieferanten vielfach in Flaschen urinieren mussten, weil wegen ihres großen Arbeitspensums keine Zeit für Toilettengänge bleibt. Der Konzern reagierte auf derartige Berichte extrem dünnhäutig und dementierte sie mit teilweise passiv-agressiven Äußerungen, obwohl eindeutige Beweise für deren Wahrheitsgehalt vorlagen.
Außerdem sollen sie "berichten", wie es ist für Amazon an den jeweiligen Standorten zu arbeiten. Statt selbst originale Posts zu veröffentlichen, reagieren die Accounts meist nur auf Posts anderer Nutzer über die Firma. Konkret reagieren sie auf Posts zum Thema Pinkelpausen, das derzeit wieder breit diskutiert wird. Die Reaktionen enthalten meist konkrete Informationen zu Zahl und Dauer der Pausen für Toilettengänge und die Ausstattung der Lagerhäuser mit sanitären Anlagen.
Die neuen, angeblich authentischen Twitter-Accounts von Amazon-Mitarbeitern wurden zum Großteil Anfang März eingerichtet und erst gegen Ende des Monats aktiv - gerade als die Diskussionen um das Urinieren in Flaschen wieder aufflammte, die schon 2018 Thema war. Außerdem deckt sich der Zeitpunkt mit dem Bekanntwerden von Bemühungen der Mitarbeiter eines Versandzentrums von Amazon im US-Bundesstaat Alabama, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, um die eigenen Rechte durchzusetzen.
Unterdessen gibt es einige Zweifel, dass es sich bei den jetzt für Amazon aktiven Twitter-Nutzern wirklich um real existierende Menschen und Mitarbeiter des Konzerns handelt. So sollen die als Profilbilder verwendeten Fotos der Mitarbeiter einige Merkmale aufweisen, wie man sie von automatisch per Künstlicher Intelligenz generierten Bildern kennt.
Unter anderem war zuletzt zu hören, dass Amazon-Mitarbeiter und Lieferanten vielfach in Flaschen urinieren mussten, weil wegen ihres großen Arbeitspensums keine Zeit für Toilettengänge bleibt. Der Konzern reagierte auf derartige Berichte extrem dünnhäutig und dementierte sie mit teilweise passiv-agressiven Äußerungen, obwohl eindeutige Beweise für deren Wahrheitsgehalt vorlagen.
Mitarbeiter liefern angeblich reale Informationen
Die jüngsten Accounts, an deren Echtheit immer noch massive Zweifel bestehen, werden vorgeblich von Mitarbeitern verschiedener amerikanischer Versandzentren von Amazon betrieben. Sie wurden allesamt im März 2021 eingerichtet und behaupten, dass die Nutzer einem "Programm von Amazon beigetreten sind", das es ihnen ermöglicht "alle Fragen, Kommentare oder Beschwerden zu beantworten", die andere Nutzer eventuell zu Amazon haben.Außerdem sollen sie "berichten", wie es ist für Amazon an den jeweiligen Standorten zu arbeiten. Statt selbst originale Posts zu veröffentlichen, reagieren die Accounts meist nur auf Posts anderer Nutzer über die Firma. Konkret reagieren sie auf Posts zum Thema Pinkelpausen, das derzeit wieder breit diskutiert wird. Die Reaktionen enthalten meist konkrete Informationen zu Zahl und Dauer der Pausen für Toilettengänge und die Ausstattung der Lagerhäuser mit sanitären Anlagen.
Die neuen, angeblich authentischen Twitter-Accounts von Amazon-Mitarbeitern wurden zum Großteil Anfang März eingerichtet und erst gegen Ende des Monats aktiv - gerade als die Diskussionen um das Urinieren in Flaschen wieder aufflammte, die schon 2018 Thema war. Außerdem deckt sich der Zeitpunkt mit dem Bekanntwerden von Bemühungen der Mitarbeiter eines Versandzentrums von Amazon im US-Bundesstaat Alabama, sich in einer Gewerkschaft zu organisieren, um die eigenen Rechte durchzusetzen.
Unterdessen gibt es einige Zweifel, dass es sich bei den jetzt für Amazon aktiven Twitter-Nutzern wirklich um real existierende Menschen und Mitarbeiter des Konzerns handelt. So sollen die als Profilbilder verwendeten Fotos der Mitarbeiter einige Merkmale aufweisen, wie man sie von automatisch per Künstlicher Intelligenz generierten Bildern kennt.
Thema:
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