Chip-Engpässe: Jetzt hat es auch noch in wichtiger Fabrik gebrannt
Die angespannte Lage bei der Chipversorgung von Autoherstellern dürfte sich aktuell kaum verbessern lassen. Denn jetzt hat es auch noch in einer Chipfabrik gebrannt, in der entsprechende Komponenten gefertigt werden.
Getroffen hat es die N3-Fabrik des japanischen Halbleiter-Konzerns Renesas, die rund hundert Kilometer nordöstlich Tokios angesiedelt ist. Das Feuer selbst beschränkte sich letztlich auf einen relativ kleinen Teil des Werksgeländes. Es dürfte daher keine längerfristigen großen Ausfälle geben. Da die Chip-Produktion aber eine ziemlich sensible Angelegenheit ist, waren trotzdem erst einmal weite Teile der Fertigung betroffen.
Nach Angaben des Unternehmens sind von dem Feuer rund 600 Quadratmeter Reinraum-Fläche zerstört worden. Das entspricht etwa fünf Prozent dessen, was an dem Standort insgesamt zur Verfügung steht. Allerdings musste der gesamte Gebäudekomplex, in dem der Brand ausgebrochen ist, erst einmal stillgelegt werden, bis Reinigungs- und Reparaturarbeiten abgeschlossen werden können.
Die Ursache des Brandes soll in einer Überspannung gelegen haben. Diese trat ausgerechnet in einem Prozessbereich auf, der ohnehin relativ anfällig gegenüber solchen Problemen ist und nur bedingt geschützt werden kann. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Nach einer ersten Überschlagsrechnung wird der Vorfall sich mit 156 Millionen Dollar negativ auf die Bilanzen des Unternehmens auswirken.
Nach Angaben des Unternehmens sind von dem Feuer rund 600 Quadratmeter Reinraum-Fläche zerstört worden. Das entspricht etwa fünf Prozent dessen, was an dem Standort insgesamt zur Verfügung steht. Allerdings musste der gesamte Gebäudekomplex, in dem der Brand ausgebrochen ist, erst einmal stillgelegt werden, bis Reinigungs- und Reparaturarbeiten abgeschlossen werden können.
Entzündet durch Stromschlag
In dem betroffenen Fertigungsbereich produzierte Renesas Mikrocontroller aus 300-Millimeter-Wafern. Es handelt sich also um einen recht modernen Teil der Fertigung. Produziert wurde dabei vor allem für die Automobilindustrie, die aufgrund von Engpässen bei den fraglichen Produkten weltweit schon Fertigungs-Linien herunterfahren musste. Wie stark sich der Ausfall der Renesas-Produktion hier nun auswirken wird, zeigen wohl erst die kommenden Tage und Wochen. Seitens des Unternehmens sicherte man aber zu, die Fertigung von Automotive-Produkten möglichst schnell wieder hochzufahren. "Wir sorgen dafür, so viel herzustellen, wie es möglich ist", hieß es.Die Ursache des Brandes soll in einer Überspannung gelegen haben. Diese trat ausgerechnet in einem Prozessbereich auf, der ohnehin relativ anfällig gegenüber solchen Problemen ist und nur bedingt geschützt werden kann. Menschen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden. Nach einer ersten Überschlagsrechnung wird der Vorfall sich mit 156 Millionen Dollar negativ auf die Bilanzen des Unternehmens auswirken.
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