Chip-Engpässe: Qualcomm hat Probleme Smartphone-CPUs zu liefern
Der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung kann offenbar seine aktuellen Topmodelle nicht in den nötigen Stückzahlen bauen, weil der Chip-Lieferant Qualcomm Schwierigkeiten hat, genügend CPUs für die Geräte zu liefern. Auch andere Anbieter sollen betroffen sein.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Quellen aus dem Umfeld von Samsung berichtet, kann Qualcomm die große Nachfrage rund um seine Smartphone-Prozessoren auf Seiten des koreanischen Elektronikgiganten aktuell nicht erfüllen. Das Problem soll den Quellen zufolge Samsung-Smartphones aus allen Preissegmenten betreffen.
Zum einen habe Qualcomm Schwierigkeiten, Samsungs Bedarf an Chips für Geräte der unteren und mittleren Preisregionen zu decken. Andererseits gebe es auch Engpässe bei der Verfügbarkeit des neuen Snapdragon 888, der das Herzstück einer Vielzahl von aktuellen High-End-Smartphones mit Android ist. Es blieb aber zunächst offen, ob dies auch die Produktion der aktuellen Galaxy S21-Serie von Samsung ausbremst.
So will Reuters von einer Quelle bei einem großen Vertragsfertiger, der für diverse Marken deren Geräte produziert, erfahren haben, dass es einen breiten Mangel an Komponenten aus dem Hause Qualcomm gibt, weshalb der Auftragshersteller die für dieses Jahr geplanten Stückzahlen reduzieren musste.
Offenbar gibt es nicht nur bei den Qualcomm-SoCs selbst Lieferprobleme, sondern auch bei einigen Komponenten, die für ihren Betrieb nötig sind. So soll es unter anderem an Power-Management-Chips und Funk-Transceivern hapern, wobei die Gründe für deren Mangel unterschiedlich sind.
Ein Teil dieser Komponenten wird zum Beispiel von Samsungs eigener Halbleitersparte gefertigt, deren Werk in Texas zuletzt aufgrund eines massiven Wintereinbruchs die Produktion aussetzen musste. Auch beim Snapdragon 888 sind die Probleme teilweise hausgemacht, weil Samsungs Halbleitersparte auch diesen im Auftrag von Qualcomm herstellt.
Zuletzt gab es immer wieder Spekulationen, wonach die Ausbeute bei der Fertigung unter Verwendungs von Samsungs Technologien für den 5-Nanometer-Maßstab nicht optimal sein soll. Unterdessen gibt es auch bei diversen weiteren Komponenten für mobile Endgeräte Engpässe, die wegen der enorm gestiegenen Nachfrage im Markt für Elektronikkomponenten entstanden sind. Die Hersteller versuchen deshalb, sich mit größeren Bestellungen ausreichende Stückzahlen zu sichern, was wiederum zu einer weiteren Verknappung führt, da die Kapazitäten nunmal begrenzt sind.
Zum einen habe Qualcomm Schwierigkeiten, Samsungs Bedarf an Chips für Geräte der unteren und mittleren Preisregionen zu decken. Andererseits gebe es auch Engpässe bei der Verfügbarkeit des neuen Snapdragon 888, der das Herzstück einer Vielzahl von aktuellen High-End-Smartphones mit Android ist. Es blieb aber zunächst offen, ob dies auch die Produktion der aktuellen Galaxy S21-Serie von Samsung ausbremst.
Gerätehersteller schrauben Stückzahlen-Ziele zurück
Qualcomm hatte bereits vor einiger Zeit gegenüber Investoren deutlich gemacht, dass die Nachfrage derzeit die Fertigungskapazitäten übersteigt. Mittlerweile soll es jedoch zu so starken Einschränkungen bei der Verfügbarkeit kommen, dass die Gerätehersteller ihre selbstgesteckten Ziele in Sachen Stückzahlen nicht mehr erreichen können.So will Reuters von einer Quelle bei einem großen Vertragsfertiger, der für diverse Marken deren Geräte produziert, erfahren haben, dass es einen breiten Mangel an Komponenten aus dem Hause Qualcomm gibt, weshalb der Auftragshersteller die für dieses Jahr geplanten Stückzahlen reduzieren musste.
Offenbar gibt es nicht nur bei den Qualcomm-SoCs selbst Lieferprobleme, sondern auch bei einigen Komponenten, die für ihren Betrieb nötig sind. So soll es unter anderem an Power-Management-Chips und Funk-Transceivern hapern, wobei die Gründe für deren Mangel unterschiedlich sind.
Ein Teil dieser Komponenten wird zum Beispiel von Samsungs eigener Halbleitersparte gefertigt, deren Werk in Texas zuletzt aufgrund eines massiven Wintereinbruchs die Produktion aussetzen musste. Auch beim Snapdragon 888 sind die Probleme teilweise hausgemacht, weil Samsungs Halbleitersparte auch diesen im Auftrag von Qualcomm herstellt.
Zuletzt gab es immer wieder Spekulationen, wonach die Ausbeute bei der Fertigung unter Verwendungs von Samsungs Technologien für den 5-Nanometer-Maßstab nicht optimal sein soll. Unterdessen gibt es auch bei diversen weiteren Komponenten für mobile Endgeräte Engpässe, die wegen der enorm gestiegenen Nachfrage im Markt für Elektronikkomponenten entstanden sind. Die Hersteller versuchen deshalb, sich mit größeren Bestellungen ausreichende Stückzahlen zu sichern, was wiederum zu einer weiteren Verknappung führt, da die Kapazitäten nunmal begrenzt sind.
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
Qualcomm Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Qualcomm
- Microsoft Surface Pro: Die 12. Generation zeigt im Test, was sie kann
- Lenovos neues Tablet-Flaggschiff: Yoga Tab Plus Gen 2 angeschaut
- Galaxy Z Fold8: Samsungs neues Falt-Smartphone im Detail
- OnePlus Pad 4: Solides Premium-Tablet mit kleinen Schwächen im Test
- Redmi Pad 2 im Test: Ziemlich gutes Tablet für unter 200 Euro
Beiträge aus dem Forum
Weiterführende Links
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Beliebte Surface Tipps & Tricks Einträge
Neue Nachrichten
- Unser Sonnensystem fällt früher auseinander, als gedacht
- iPhone 18 Pro: Diese vier Probleme scheinen verbreitet zu sein
- Nach 78 Jahren: Citroën 2CV vor dem Comeback - Erste Bilder der E-Ente
- Windows Terminal: Microsoft startet großes Update mit vielen Neuheiten
- Internetverträge werden teurer: Telekom und 1&1 erhöhen ihre Preise
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen